Inhalt

Fragen und Antworten

Wie viele Menschen nutzen das Hallenbad?
An die 100.000 Besucherinnen und Besucher zählt das Bregenzer Hallenbad pro Jahr – mehr als die Hälfte davon aus dem näheren Umland. 

Ist ein neues Bad notwendig?
Das Hallenbad wurde 1983 eröffnet, ist also jetzt sehr lange in Betrieb. Die Stadtwerke haben aufgrund der langen Laufzeit und Nutzung und des daraus resultierenden dringenden Sanierungsbedarfs das schweizerische Fachplanungsbüro Kannewischer mit einer Bestandsanalyse und Machbarkeitsstudie beauftragt. Das Resümee legt deutlich offen, dass das Hallenbad samt angeschlossener Sauna nicht nur generalsaniert werden müsste, um heutigen Kundenwünschen und einer Attraktivierung des Standorts gerecht zu werden. Die Studie hat klar ergeben, dass ein Neubau im Vergleich zur Sanierung deutliche Vorteile bringt.

Wieviel kostet ein neues Hallenbad ?
Vor dem Hintergrund aller infrastrukturellen und finanziellen Überlegungen scheint der Neubau an einem nahegelegenen Standort gegenüber der Generalsanierung klar favorisiert. Das Büro Kannewischer schätzt den diesbezüglichen Investitionsaufwand auf rund 35 Millionen Euro. 

Muss das Hallenbad geschlossen werden?
Ein weiterer Vorteil eines Neubaus ist, dass nicht nur der Betrieb während der Bauzeit uneingeschränkt aufrechterhalten werden kann. Auch die Dauerhaftigkeit eines neuen Objektes (≈ 40 Jahre) ist eindeutig größer als jene eines sanierten Altbestandes (≈ 25 Jahre).

Wie geht es weiter?
Die wichtigsten Kenndaten für Zielgruppen, Funktion und Ausstattung wurden bereits von Experten erhoben. Die Machbarkeitsstudie wurde präsentiert, ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Eine Jury hat den Entwurf der ARGE Riegger, Metzler, Schelling aus Dornbirn zum Siegerprojekt gekürt.
Bürgermeister DI Markus Linhart betont: „Das Projekt einer neuen Freizeitanlage am See ist mir ein großes Anliegen. Bedingt durch die Corona-Krise ist die Stadt aber verpflichtet, das Budget politisch neu zu diskutieren. Am Planungsverlauf für den Hallenbadneubau möchte ich vorerst jedoch festhalten.“ 

Stadtplanung und Mobilität

Belruptstraße 1
6900 Bregenz