Inhalt

HOLOBIONT.LIFE IS OTHER

  • Pressegespräch
              14. April, 10.30 Uhr
  • Eröffnung
              16. April, 15 - 19 Uhr
  • 17. April bis 20. Juni 2021
              Dienstag bis Sonntag 14 - 18 Uhr
  • Magazin 4, 2. OG
  • Führungen durch die Ausstellung
             
    • 23. April, 17 Uhr
    • 28. Mai, 17 Uhr
    • 18. Juni, 17 Uhr 

Der Begriff „Holobiont“ (aus griechisch „holos“ = „gesamt“ und „Bios“ = „Leben“) beschreibt alle Lebewesen als Gesamtheit eines biologischen Systems, das aus einer Symbiose aus Wirt (Mensch oder Tier) und anderen Arten (z. B. Viren und Bakterien) besteht. Jeder Mensch ist demnach ein Holobiont, fungiert er doch als wunderbarer Wirtorganismus für eine Vielzahl an Organismen, mit denen wir ein Leben lang interagieren. Dieses Sinnbild der Verknüpfungen zwischen den Lebewesen und ihren Lebensweisen steht im Mittelpunkt der Gesamtschau „life is other“, die sich mit dem vermeintlich „Anderen“ auseinandersetzt, dem Menschen von heute als „transitorisches Wesen zwischen digitalen und molekularen Welten“.

Im Magazin4 öffnen sich für die Ausstellung HOLOBIONT zehn Bildräume, die von einem anderen Leben und vom Leben des Anderen erzählen.

Die teilnehmenden Künstler/-innen erschaffen dabei einen „Holospace“ voller heterogener Ansätze und multipler Perspektiven für andere Blicke auf das Leben: Umwelt, Körper, Medien, Maschinen und biologische Organismen verdichten sich in zehn von Künstler/-innen programmierten Bildräumen. Zehn Tableaus füllen sich mit Bildern, Texten, Videos und werden partiell durch Objekte, Möblierungen und Handlungsanweisungen erweitert. Bildtafeln zwischen den Pfeilern, den beiden fensterlosen Wänden sowie an der Fassade des Magazin 4 schaffen das Layout für ein Magazin im Magazin.

Franco Vaccari, Henrik Plenge Jakobsen, ORLAN, Doran Sagan, Peter Weibel, die Gruppe von Künstler/-innen zur Microperformität: u.a. Paul Vanouse, Klaus Spiess, Lucie Strecker, Thomas Feuerstein, Mariana Pérez Bobadilla, Rodrigo Guzman Serrano, Juan M. Castro, Akihiro Kubota, Agnes Meyer-Brandis, Adam Zaretsky, Chris Salter werden eingeladen, jeweils einen Bildraum zu entwerfen.

Die Ausstellung wird von Judith Reichart, Leitung Kulturservice, Lucie Strecker, Künstlerin und Performerin, Jens Hauser, Schriftsteller und Medienwissenschaftler und Thomas Feuerstein, Kurator und Künstler, kuratiert.

Kulturservice und Musikschule

Bergmannstraße 6
6900 Bregenz