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Anpassung an den Klimawandel in Bregenz

Im Rahmen des e5-Netzwerks der energieeffizienten Gemeinden, der 2.000-Watt-Städtekooperation im Bodenseeraum oder des europäischen Konvents der Bürgermeister hat Bregenz bereits wichtige Maßnahmen für den Klimaschutz gesetzt.

Aber auch die Reduktion von Treibhausgasemissionen kann den globalen Klimawandel in den nächsten zwei, drei Jahrzehnten nicht stoppen. Das UNO-Klimasekretariat kam daher im Zuge des UNO-Weltklimagipfels in Paris zum Schluss, dass bis Ende dieses Jahrhunderts im Vergleich zur vorindustriellen Zeit eine Begrenzung des weltweiten Temperaturanstiegs auf rund 2,7° Celsius wahrscheinlich ist. Das heißt: Die unvermeidbaren Auswirkungen des Klimawandels müssen auch durch entsprechende Anpassungen bewältigt werden.

Daher hat die Stadt in Kooperation mit dem Land, dem Energieinstitut und den Stadtwerken eine Klimawandelanpassungsstrategie entwickelt und noch vor dem Sommer 2018 beschlossen. Darin werden Erfordernisse auf diversen Ebenen wie Siedlungswasserwirtschaft, Hochwassermanagement, Stadtentwicklungs- und Raumplanung, Bauwesen, Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz etc. aufgezeigt.

Auf dieser Grundlage soll nun im Laufe des Jahres 2019 ein Maßnahmenkatalog bzw. Aktionsplan entstehen, der laufend evaluiert wird.

Strategie zur Anpassung an den Klimawandel