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Falken Live-Kamera
der Landeshauptstadt Bregenz

Nach einem Rückgang der Falkenpopulation zwischen 1950 und 1970 durch die Verwendung des Pestizids DDT in der Landwirtschaft, hat sich die Population inzwischen wieder erholt. DDT wurde Anfang der 1970er Jahre in allen westlichen Industriestaaten verboten. Im Zuge dieser Bestandserholung hat der Greifvogel auch viele Städte besiedelt.

Auswilderungsprojekt der Stadt Bregenz

Als Ergänzung zur natürlichen Greifvogelpopulation in Bregenz werden in den Kirchtürmen von Herz Jesu und der Klosterkirche des Klosters Mehrerau zwei Wanderfalkenpaare angesiedelt. Im Kloster Mehrerau lebte bereits vor einigen Jahren ein Falkenpaar, das jedoch einer Vergiftungsattacke zum Opfer fiel. Dasselbe Schicksal ereilte auch die Wanderfalken am Känzele und beim "Haggen".

Live-CAM

BREGENZER FALKEN

Wie es "unseren Falken" geht, kann man live via Web-Cam verfolgen.
Schauen Sie mal rein!

Die Jungvögel, die im Juni in den Kirchtürmen ausgewildert werden, stammen von einem konzessionierten bayerischen Falkenzüchter und werden in Bregenz von Gerhard Grätzner, einem erfahrenen Bregenzer Falkner, betreut. Spätestens ab Herbst sollten die Vögel aber ohne menschliche Unterstützung auskommen.