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Stadttauben

In Bregenz können immer wieder Menschen beim Füttern von Tauben beobachtet werden. Aus Tierschutzgründen ist das Füttern nicht erforderlich, da das natürliche Nahrungsangebot in einer Stadt ganzjährig mehr als ausreichend ist. Durch das menschlich verursachte Überangebot verzichten die Tauben auf die natürliche Nahrungssuche und widmen sich verstärkt ihrer Vermehrung. Die Zahl der jährlichen Bruten und die Überlebensrate der Jungvögel steigen. Natürliche Fressfeinde sind kaum vorhanden, weshalb sich die Tauben schneller vermehren können.

Übergroße Taubenpopulationen können zu gesundheitlichen Gefährdungen für Mensch und Haustier führen. Der aggressive Taubenkot verursacht Schäden und Verschmutzungen an Gebäuden und Fassaden. Der finanzielle Aufwand für Reinigung und Schadensvermeidung, beispielsweise durch Netzgitter, ist für die Betroffenen groß. Darüber hinaus können verschiedene Krankheiten, zum Beispiel Salmonellen und gefährliche Keime, auf Menschen übertragen werden. Federn und Kotstaub können Allergien auslösen. Hinzu kommen Lärm- und Geruchsbelästigungen. Daher:

Bitte füttern Sie keine Tauben! Damit tragen Sie zu einem gesunden und sauberen Bregenz bei!