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Zukunftspreis 2016/17

Am 25. November 2016 durfte der Zukunftspreis der Laneshauptstadt Bregenz im Gemeinschaftshaus Vorkloster verliehen werden. Dabei wurden die HLW Marienberg, Vereine, Non-Profit-Organisationen und Privatpersonen für deren herausragende Leistungen gewürdigt.

Fairtrade School Team Marienberg
"Die HLW Marienberg als erste Fairtrade Schule in Vorarlberg – ein fairer Lernort"

Im Schuljahr 2014/15 entschloss sich die HLW Marienberg, als erste Schule Vorarlbergs, das Label einer "Fairtrade School" zu erwerben. Schon seit längerem kooperiert Marienberg mit dem Weltladen Bregenz und betreibt einen von Schülerinnen geführten Fair Trade point. Mit Hilfe eines rollbaren Verkaufsstandes aus Holz üben die Schülerinnen die Praxis des fairen Einzelhandels, vom Einkauf bis zum Verkauf. Oft entstehen daraus schriftliche Arbeiten für den Fachschulabschluss. Unabhängig davon würdigt ein Abschlusszertifikat der Schule deren Einsatz.

Als erster Schritt zur Weiterentwicklung in Richtung Fairtrade Schule wurde ein Fairtrade Team bestehend aus Lehrpersonen, Eltern und Schülerinnen ins Leben gerufen. Dieses hat einen Aktionsplan ausgearbeitet, der von der Direktion genehmigt wurde. Das Thema  fairer Handel wurde im Unterricht verankert, dazu wurden die Lehrpläne durchforstet und adaptiert. Der Verkauf fairer Produkte in Lehrerzimmer, Schulbuffet und Schulkantine wird forciert und jährlich wird zumindest einer Aktion mit Fairtrade Schwerpunkt durchgeführt. All diese Kriterien sind Voraussetzung für den Erhalt des Labels und werden in einem öffentlich zugänglichen Schulblog dokumentiert.

Aber es geht noch über das Label hinaus! Eva Riedl, die den Weltladen Bregenz aufgebaut und mit ihrem Team seit vielen Jahre führt, dafür nebenbei erwähnt auch den Zukunftspreis der Landeshauptstadt Bregenz 2008/09 erwerben konnte, wird ihre Funktionen altersbedingt zurücklegen. Und hier setzt die Schule Marienberg an und wird ihr Fairtrade-Engagement konsequent weiterführen, indem Sie den Weltladen im Vorkloster künftig betreiben wird. Dabei wird jeweils eine Klasse der Fachschule im Rahmen des offenen Unterrichts, wichtige Aufgaben im laufenden Geschäftsbetrieb in möglichst großer Eigenverantwortung übernehmen.

St. Anna-Hilfe gem.GmbH.
"Wohnen in Blumenegg – individuell gemeinsam profitieren"

Die Bregenzer Wohnanlage Blumenegg, im Passivhausstandard errichtet, besteht aus rund 200 privaten und gemeinnützigen Wohnungen in sechs Gebäuden. Zukunftsweisend sind in diesem Quartier die zentral und ebenerdig gelegenen Gemeinschaftsräume der St. Anna-Hilfe sowie der gesamten Wohnanlage, die vielfältigen Veranstaltungen und Begegnungen von Menschen unterschiedlichen Alters, verschiedener kultureller Wurzeln  und über die Grenzen der Wohnanlage hinaus dienen.

Dort ist die St. Anna-Hilfe für die Gemeinwesenarbeit und die Unterstützung von Senioren und Seniorinnen in 16 Pflegeappartements und in 19 betreuten Wohnungen verantwortlich. Sie ist Anlaufstelle für alle Bewohner und Bewohnerinnen und setzt mit deren Beteiligung Initiativen, die das Miteinander im Quartier stärken. Dazu bietet sie fixe Sprechstunden und eine Einzugsbegleitung an. Sie vergibt die Gemeinschaftsräume und unterstützt wesentlich die Etablierung eines Quartierscafés. Die St. Anna-Hilfe betreut und moderiert den Beirat der Bewohnerinnen und Bewohner. Der Beirat besteht aus zwei bis drei Engagierten aus jedem Haus. Er trifft sich monatlich, bespricht gemeinsame Anliegen und plant vielfältige Angebote im Quartier. Darunter fallen Nachbarschaftsfeste, Tauschbörsen, Babysitter- und, Einkaufsdienste und vieles mehr.

Die Umsetzung aller Angebote erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Bregenz, dem Krankenpflegeverein Bregenz, der Lebenshilfe und der Wohnbauselbsthilfe.

Waldschule Bodensee
"Workout im Wald"

Workout im Wald ist eine Weiterbildungsreihe, die von der Waldschule Bodensee im Rahmen eines Gesundheitsprojekts der Vorarlberger Landesverwaltung entwickelt wurde. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden ein Jahr lang bewusst Auszeiten im Wald ermöglicht, um dadurch ihr Wohlbefinden und ihre Arbeitszufriedenheit zu erhöhen. An 12 Nachmittagen, wurden die Teilnehmenden von Forstleuten und zertifizierten Waldpädagoginnen und Waldpädagogen in den Wald begleitet.

Das Programm ist eine Mischung aus Waldökologie, Waldarbeit, altem Gebrauchswissen mit einer Verknüpfung zu Mythen und Märchen. Das heißt Aufforsten, Bäume fällen, Waldboden erleben, Überwinterungsstrategien kennen lernen, Adventkränze binden, Weidenkörbe flechten, Waldpflanzen und ihre Verwendung in der Küche und für die Gesundheit kennen lernen und vieles mehr.

Nachhaltigkeit, Resilienz, systemische Prinzipien sind Themen die in der Forstwirtschaft schon lange diskutiert und angewendet werden, so wurde der Begriff Nachhaltigkeit vor über 300 Jahren durch Carl von Carlowitz geprägt. Sie lassen sich im Wald anschaulich und verständlich auf verschiedene Konstellationen in Unternehmen und auf individuelle Arbeitssituationen übertragen. Das Ökosystem Wald funktioniert nur vernetzt. Durch die regelmäßig, gemeinsam verbrachte Zeit entstehen Verbindungen über Abteilung- und Fachbereichsgrenzen hinaus.

Vorarlberger Landestheater
"Theaterjugendclub im Martinsturm"

Der Theaterjugendclub 10+ des Vorarlberger Landestheaters wird mit jungen Vorarlbergern und Vorarlbergerinnen die Geschichte des Martinturms neu schreiben. Der Martinsturm wird dabei zur Bühne, zu einem Ort der Begegnung, an dem Jugendliche die Gelegenheit erhalten, ihre eigenen Erfahrungen einzubringen und sich mit den Themen Geschichte, Sprache und Schauspiel auseinander zu setzen. Das Projekt zielt darauf ab Geschichte erfahrbar zu machen, einen Raum für Jugendliche zu bieten die auf der Bühne stehen wollen und zu zeigen was die Jugendclubs arbeiten.

Zuerst wird der Turm besichtigt, dann werden Geschichten erfunden, was der Turm alles erlebt haben könnte. Der Bregenzer Stadtarchivar ergänzt die historische Sicht. Und dann wird das Ganze von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu einem Theaterstück verbunden, das die Phantasien der Kinder und die historische Realität vermischt. Am 11. März 2017 wird dann die öffentliche Premiere sein.

Dominique Bertsch
"Netzwerk für Arbeitsuchende"

Einen Treffpunkt für motivierte, arbeitssuchende Menschen und solche, die bereits innerlich gekündigt haben schaffen. Begegnung auf Augenhöhe ermöglichen, gemeinsam Netzwerken, sich unterstützen, stärken, austauschen und voneinander lernen. Einen geschützten, neutralen Ort finden, der auch anonym genutzt werden kann.

Frau Bertsch hat Phasen der Arbeitssuche immer wieder auch an ihrem eigenem Leib erfahren. Die damit verbundenen Gefühle, ohne Arbeit nichts wert zu sein, sich allein zu fühlen, kein wirkliches Verständnis für die eigen Situation zu erfahren, keine Gesprächspartner auf Augenhöhe zu finden haben Frau Bertsch motiviert das Netzwerk für Arbeitssuchende als eine Ergänzung zum vorhandenen System ins Leben zu rufen.

Warum ist dieses Projekt zukunftsfähig?

  • Weil künftig noch mehr Arbeitssuchende zu erwarten sind.
  • Weil Menschen frühzeitig abgeholt werden müssen, bevor sie abrutschen und krank werden.
  • Weil durch das Netzwerk Verbindungen / Freundschaften und neue Projekte entstehen.
  • Weil diese menschliche Randgruppe einen Ort braucht an dem sie sich treffen kann.
  • Weil es genug Beschäftigungsprogramme gibt.
  • Weil Menschen neu denken, neu spüren sollen was sie wirklich tun wollen.
  • Weil kein "Machtverhältnis" zwischen Coach und Bedürftigem entstehen darf.

Volkshochschule Bregenz
"Die nachhaltige Volkshochschule 2.0"

Unter „2.0“ versteht die Volkshochschule ihre Weiterentwicklung: sozialer, interaktiver, professioneller, kunden- und mitarbeiterfreundlicher: insgesamt: nachhaltiger! Der aktuelle Status ist ein Zwischenziel, ihre Weiterentwicklung ein fortlaufender Prozess.

Ein kleiner Blick ihre vielfältigen Aktivitäten:

  • Die VHS beschafft ihre Büromittel bedarfsgerecht und nachhaltig. Sie bedient sich dabei nach Möglichkeit der Angebote des Ökobeschaffungsservices Vorarlberg.
  • Ihr Schwerpunkt „papierloses Büro“ wird konsequent umgesetzt, so konnte das Druckvolumen seit 2012 um mehr als 45 % oder 133.000 Kopien gesenkt werden.
  • Die VHS nutzt bestehende Infrastruktur und geht zu den Menschen in die Talschaften und Gemeinden: "Die Präsenz vor Ort ist Nachhaltigkeit pur"
  • Die VHS wirkt sozial und bietet ein kostenloses Kursangebot für Menschen, die von Analphabetismus betroffen sind bzw. große Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben haben an, davon gibt es immerhin rund 40.000 in Vorarlberg. Darüber hinaus startete sie 2016 ein Alphabetisierungsprogramm für minderjährige Flüchtlinge.
  • 2015 und 2016 erfolgte die Auszeichnung als bester Arbeitgeber Vorarlbergs in der Kategorie 11-50 Mitarbeiter/innen. Dass dies nicht unbegründet ist, davon zeugen Jobtickets, die eine kostenlose und ökologische Fahrt zum Arbeitsplatz ermöglichen, Essenszuschüsse für eine vollwertige Mittagspause, ein Gleitzeitmodell, kostenlose Fort- und Weiterbildungsangebote, Vergünstigungen beim Besuch von VHS-Veranstaltungen und vieles mehr.

Roswitha Steger
"Gymnastik mit Senior/innen im Sozialzentrum Weidach"

Als das Sozialzentrum vor einigen Jahren in Betrieb genommen wurde, leistete Frau Steger gemeinsam mit einer Gruppe Frauen einen ehrenamtlichen Besuchsdienst. Als staatlich geprüfte Lehrwartin für Gymnastik und Breitensport fiel ihr dabei auf, dass hier noch sehr agile Menschen wohnen.

Die Idee diesen Frauen und Männern zu ihrer Freude und Abwechslung eine Turnstunde anzubieten, war geboren. Von der Heimleitung unterstützt, konnte bald ein größerer Raum zum Turnsaal umfunktioniert werden. Auf Grund der unterschiedlichen körperlichen Verfassung der Seniorinnen und Senioren, wird eine gezielte Turnstunde angeboten, so dass sich jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer wohlfühlen kann und nicht überfordert wird. Neben dem reinen Turnen bleibt auch Zeit für einige Streicheleinheiten, das heißt die ganze Runde, inzwischen ca. 15 Personen, wird ganz leicht am Rücken an den Schultern massiert. Dies wird von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ganz besonders geschätzt.

Trigantium Bregenz
"Der 2. Raiffeisen Swim & Run als GREEN EVENT"

In unserer schnellebigen "McDonalds"-Zeit, in der immer mehr Kinder und Jugendliche zu Übergewicht tendieren, war es Trigantium Bregenz – so der O-Ton – ein Anliegen nicht nur eine Sportveranstaltung für Jedermann durchzuführen, sondern auch gleichzeitig ein Angebot an reichhaltiger und gesunder Ernährung anzubieten.

Der zweite Swim & Run wurde am 11. September 2016 in verschiedenen Altersklassen,  von 4 bis 78 Jahren, als Aquathlon, das heißt in der Kombination aus Schwimmen und Laufen veranstaltet. Das Sportereignis wurde als mit dem österreichischen Umweltzeichen zertifizierte "green event" Veranstaltung durchgeführt. Dieses ökologische Engagement ist bei Veranstaltungen bei Weitem noch nicht üblich. Trigantium Bregenz legte großen Wert auf:

  • Energie sparen
  • Verwenden von Recyclingpapier für sämtliches Werbematerial
  • aktive Bewerbung der Anreise mit dem öffentlichen Verkehr
  • Abfallvermeidung durch Verwenden von Mehrweggeschirr
  • Trennen der nicht vermeidbaren Abfälle.

Seniorenbörse Bregenz - Helmut Embacher
"Mit der Modelleisenbahn haben wir begonnen...."

Dieses Projekt der Seniorenbörse vermittelte Schülern und Schülerinnen der Volksschule Rieden, im Zuge der Nachmittagsbetreuung spielerisch handwerkliche Fähigkeiten. Spaß am Handwerk weckt bei den Kindern die vorhandene Kreativität und die förderte deren handwerkliches Können.

Das erste Projekt dieser Art, war der Bau einer Modelleisenbahn: Sämtliche Teile wie die Bahnanlagen, Stellwerke, Landschaftsteile, Häuser und sonstige Objekte wurden in Eigenregie entworfen und gebaut. Aus diesem Startprojekt haben sich in den letzten beiden Jahren weitere "Handwerksprojekte" entwickelt wie:

  • Holzspielzeug reparieren
  • Halterungen für Zahnputzbecher fertigen
  • Vogelhäuschen bauen
  • Teppich knüpfen
  • eine Gemäldegalerie aufbauen
  • und vieles mehr.

Dr.phil.Mag.art. Hossein Samieian
"Die neue Konzertreihe PODIUM ZU GAST"

Die PODIUM-Konzertreihe für junge Musiker und Musikerinnen aus Liechtenstein und der Region findet im Rathaus Saal in Vaduz statt. Als Förderpreise an die jungen Künstlerinnen und Künstler wurden im Herbst 2015 und 2016 eine Serie honorierte Auftritte in Seniorenheimen, Krankenhäusern, Schulen und ähnlichen Institutionen vergeben.

Die Konzertreihe "Podium zu Gast" ist ein Angebot für Menschen, die sonst keinen Zugang mehr zu klassischer Musik haben aber auch eine wertvolle musikalische Brücke zwischen den jüngeren und älteren Generationen. Die "Podium zu Gast"-Konzerte werden gratis veranstaltet. Heimbewohner, deren Familie und Gäste sind herzlich zum Besuch eingeladen.

Herr Samieian, Organisator und Koordinator der PODIUM-Konzerte ist Bregenzer und hat 2016 je zwei Aufführungen im Seniorenheim Tschermarkgaraten, im Sozialzentrum Weidach und im Sozialzentrum Mariahilf organisiert.

Tânia Maria Rodrigues-Peters
"Kulturzentrum für Kinder und Jugendliche"

Tânia Maria Rodrigues-Peters hat die Idee ein Kulturzentrum für Kinder und Jugendliche in Bregenz zu entwickeln. Jugendliche verlieren ihrer Ansicht nach zunehmend die Lust daran, Kunst und Musik zu erlernen. Spiele im Internet und auf Smartphones werden immer mehr zu einer Sucht. Die jungen Leute treffen sich, um jeder für sich zu spielen.

Sie möchte aufbauend auf Ihren Projekten "Kinder für Kinder" und "Kunstkleid" einen dauerhaften Raum schaffen, der Kinder und Jugendlichen als Anlaufstelle zur Verfügung steht. Es soll eine Räumlichkeit in Bregenz sein, möglichst mit Garten, weil dann auch gemeinsam biologisches Essen angebaut, geerntet und gekocht werden könnte. Frau Rodrigues-Peters möchte ein Zentrum schaffen, das ein reichhaltiges Angebot bietet, wie:

  • Kunstausstellungen mit Werken von Kindern und Jugendlichen
  • Lesungen mit Texten von Kindern und Jugendlichen, Schriftsteller/innenn und Kinderbuchautor/innen
  • Kochworkshops mit Kindern und Erwachsenen
  • Kunst- und Kunsthandwerkskurse
  • Workshops für Mütter und Väter über Psychologie, Erziehung und andere Themen, die Kinder stärken. 

Jürgen Purin
"Kulinarische Brücke"

Weltweit sind 60 Millionen Menschen auf der Flucht, 850 davon leben in Bregenz. Die kulinarische Brücke wird von Jürgen Purin basierend auf einer Initiative der Stadt Bregenz unter der Mitwirkung der Caritas, der Pfarre Maria Hilf, und der Quartiersentwicklung Maria Hilf weiter geführt. Deren Fokus liegt auf Integration, Sprachförderung und dem gemeinsamen Verständnis für verschieden Kulturen.

So wurde im Pfarrsaal Mariahilf für rund 70 Gäste gemeinsam mit Flüchtlingen ein multikulturelles Menü zubereitet, welches die arabische mit der österreichischen Küche verband. Gäste aus Österreich, Pakistan, Syrien, Afghanistan und Palästina nutzten das Angebot. Das gemeinsame Kochen und Essen ist eine gute Möglichkeit sich näher kennenzulernen – denn – Kochen verbindet! Neugier und Interesse für fremde Kulturen wurde geweckt, Berührungsängste abgebaut.

Die "Kulinarische Brücke" wird am selben Ort, in die dritte Runde gehen. Einziger Unterschied: Diesmal werden die Gourmets irakische Speisen gemeinsam zu Tisch bringen.

Verein Ore Ore
"Ore Ore Bregenzer Kinderfasching"

Wer kennt ihn nicht? Den Bregenzer Kinderfasching. Kein Wunder, denn seit 151 Jahren bemüht sich der Ore Ore Verein, den Kindern eine tolle Zeit im Fasching zu bereiten. Der gemeinnützige Verein sieht seine Aufgaben in der Brauchtumpflege, sprich:

  • dem Kinderfasching
  • der Wahl der Prinzen
  • in der Veranstaltung des Faschingsumzuges, der Verpflegung der Mäschgerle und der Prämierung der besten Gruppen
  • der Herausgabe des Schnorrapfohls
  • die Organisation des Kinder- und Altprinzenballs
  • des Kinderfests der 1.000 Krapfen
  • Der Faschingsprinz besucht alle Kindergärten und schließt am Faschingsdienstag die Bregenzer Schulen mit 7.000 Krapfen.

Für diese und viele ander Aktionen sind jedes Jahr rund 300 ehrenamtliche Helfer für Ore Ore unterwegs. Der Verein finanziert sich über freiwillige Spenden, den Reinerlösen von Altprinzenball und Schnorrapfohl, über Sponsoring und Förderungen, den Beiträgen des Faschingsprinzen und der Vereinsmitglieder. 

Verein Terpsichore
"All ages, all cultures, all skills, all artists"

In der Serie "Power of Dance" wurde 2015 die Freiheit der Träume und die Enge des Bewusstseins thematisiert. Mehr als 200 Menschen aus Vorarlberg wirkten dabei mit:

  • Tänzer/innen der Ballettschule Monika
  • Schüler/innen der Mittelschule Rieden
  • Menschen mit besonderen Bedürfnissen
  • Erwachsene jeden Alters und das
  • Jugendsinfonie Orchester mittleres Rheintal

aber auch 2 professionelle Tanzkompanien:

  • das "Varium" aus Barcelona und das
  • "Mouvement d' âmes" aus Paris.

Die Tänzer und Tänzerinnen wirkten aktiv in der Entwicklung der Choreographie mit.  Power of dance performte 2015 erstmals zu live gespielter Musik, so hatte das Sinfonieorchester die Musik an die Anforderungen des tänzerischen Ausdrucks anzupassen und umgekehrt. All ages, all cultures, all skills, all artists fördert die Gesundheit der Mitwirkenden aber auch ihre Kompetenz und ihr Selbstbewusstsein. Verantwortung wird übernommen und die Konfliktfähigkeit geschult. Power of Dance ist kreativ und eröffnet Zugänge zu Kunst und Kultur.
 

LIONS Club Bregenz
"WE SERVE - 40 Jahre LIONS CLUB in Bregenz"

Der LIONS Club in Bregenz besteht aus mehr als 50 Mitgliedern, im Alter zwischen 35 und 85 Jahren. Jedes Mitglied trägt nach seinen Möglichkeiten dazu bei, das LIONS Motto "we serve" lokal in Bregenz umzusetzen. Was verstehen die Löwen nun darunter:

  • Einsatzfreudige Menschen zu bewegen und der Gesellschaft zu dienen.
  • Aktiv für die bürgerliche, kulturelle und soziale Entwicklung der Bregenzer Gesellschaft einzutreten.
  • Ein Forum für offene Diskussionen ohne Ansehen von Stand, Religion, politischer Zugehörigkeit und Alter zu sein.
  • Tatkraft und vorbildliche Haltung in allen beruflichen, öffentlichen und persönlichen Bereichen zu entwickeln.

Eine kleine Auswahl der Aktivitäten des Clubs:

  • der jährliche Stundenlauf beim Festspielhaus
  • Friedensplakatwettbewerb
  • internationales Jugendcamp und Jugendaustausch
  • Verleihung des Hubert Berchtold Kunstpreises für lokale Künstler
  • Katastrophenhilfe (Lokal, regional, international)
  • Sponsoring eines Elektroautos für den "Rollenden Essenstisch"

In den letzten 40 Jahren wurden mehr als 620.000 Euro in soziales Engagement investiert.

Karate Bregenz
"Karate Bregenz und Karatletics"

2014 gegründet, hat der Verein bereits 100 aktive Mitglieder. Möglichst viele Menschen aller Altersstufen und Herkunft sollen für Karate begeistert und zu einem gesunden Lebensstil motiviert werden. Karate Bregenz engagiert sich stark im sozialen Bereich und arbeitet eng mit sozialen Einrichtungen zusammen. Der Vereinsgrundsatz lautet: Im Karate sind alle Menschen gleich! Ungeachtet von sozialem Rang, Herkunft, Hautfarbe, Religion und Weltanschauung.

Genau diese Werte werden in der neuen Gruppe KARATLETICS gelebt. Hier trainieren Männer, Frauen, Jugendliche, Erwachsene, Anfänger, Neu- und Quereinsteiger, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund sowie Flüchtlinge in einem sehr Athletik bezogenen Karate Sportprogramm mit dem Ziel sie ins Vereinsleben zu integrieren. Das Training wird von einem männlichen Trainer und einer weiblichen Trainerin geleitet.

In dieser Gruppe findet Integration im wahrsten Sinne des Wortes statt, Vorurteile werden abgebaut, der respektvolle Umgang miteinander gepflegt. Der Verein sieht KARATHLETICS auch als Gewaltprävention, da hier in einem kontrollierten und geschützten Rahmen "Dampf abgelassen" werden kann. Sieben Flüchtlinge sind in KARATHLETICS, mittlerweile über das Vereinsgeschehen hinaus, integriert. Das Programm läuft so erfolgreich, dass es voraussichtlich fix ins Angebot von Karate Bregenz aufgenommen wird.

Verein Amazone
"Kost NIX Shop"

Armut ist vorwiegend weiblich! Dies motivierte den Verein Amazone als eine Strategie gegen Armut einen - wir würden es einmal so formulieren - Kost NIX "plus" Shop zu entwerfen. In dem sozial und politisch motivierten Projekt, werden neue und gebrauchte Gegenstände zur kostenlosen Mitnahme bereitgestellt. Das Plus besteht darin, dass jeder Besuch des "Kost NIX Shops" von einem Input begleitet wird. Dabei werden Themen wie:

  • Armutsgefährdung
  • Daten und Fakten zur Mädchen und Frauenarmut
  • die Rolle der Wirtschaft im Zusammenhang mit Konsumzwang und Wegwerfgesellschaft
  • Mechanismen des Kapitalismus mit ihren Nebenwirkungen wie beispielsweise Kinderarbeit
  • persönliche Handlungsmöglichkeiten
  • und das eigene Konsumverhalten diskutiert.

Aha - Tipps & Infos für junge Leute
"Jugendteams im aha"

Das Aha hat in seinem Leitbild verankert, Jugendliche aktiv in die Gestaltung und Weiterentwicklung seines Angebots einzubeziehen. Konsequent wird dies in vier, gemeinsam mit Jugendlichen entwickelten Teams umgesetzt, die unterschiedlichen Aufgaben im aha übernehmen und in die Organisationsstruktur voll eingebunden sind. Das aha bekommt durch die Jugendlichen strukturiert neue Sichtweisen und Inputs und kann so sein Angebot besser auf seine Dialoggruppen abstimmen.

  • Dabei ist vor allem das Info-Team Anlaufstelle für Mitschülerinnen und Mitschüler an ihrer Schule, gibt Infos über die aha Angebote weiter und nimmt Feedback entgegen.
  • Die kreativen Köpfe des Multimediateams gestalten, zeichnen und illustrieren. Sie besuchen Events, machen Reportagen und führen Interviews.
  • Das Moderatorinnen und Moderatoren-Team führt durch Veranstaltungen des aha und der 360.
  • Die Mentorinnen und Mentoren des Europäischen Freiwilligendienstes begleiten ehrenamtlich die jeweils aktuellen EFD-Freiwilligen in Vorarlberg.