Anpassung der Ressortzuständigkeiten im Stadtrat
Die Landeshauptstadt Bregenz informiert über eine organisatorische Anpassung innerhalb des Stadtrates. Mit sofortiger Wirkung werden die Zuständigkeiten neu verteilt.
Bürgermeister Michael Ritsch übernimmt künftig persönlich die Verantwortung für alle Jugendagenden und macht das Thema damit zur Chefsache. Die Musikschule Bregenz wird in das Ressort „Familie und Kinder, Schule und Bildung“ von Stadträtin Eveline Miessgang integriert. Stadtrat Hubert Kinz, dem bisher die Ressorts Jugend und Musikschule zugeordnet waren, übernimmt künftig das Referat Mobilität.
Diese Maßnahme erfolgt im Sinne einer weiterhin sachlichen und konstruktiven Zusammenarbeit mit Jugendorganisationen, Bildungseinrichtungen und zivilgesellschaftlichen Partner:innen. Ziel ist es, die Arbeitsfähigkeit in diesem Bereich nachhaltig sicherzustellen und eine stabile Weiterführung der laufenden Projekte zu gewährleisten.
Bürgermeister Michael Ritsch und Vizebürgermeister Roland Frühstück über die Umverteilung der Ressorts im Stadtrat: „Auf Anregung der offenen Jugendarbeit wurde eine Neuverteilung geprüft. Für die Arbeit im Jugendbereich ist ein vertrauensvolles Umfeld wesentlich. Mit der nun vorgenommenen organisatorischen Anpassung stellen wir sicher, dass die Jugendarbeit in unserer Stadt weiterhin verlässlich und im Dialog mit allen Partner:innen geführt wird.“
Stadträtin Eveline Miessgang über ihre neue Zuständigkeit: „Die Aufgabe, die Musikschule Bregenz weiterzuentwickeln und Bildung mit kreativer Förderung zu verbinden, ergänzt meinen Zuständigkeitsbereich, der bereits Familie, Kinder, Schulen und Spielplätze umfasst, auf wunderbare Weise. Musik ist meine große Leidenschaft, und ich freue mich sehr darauf, diese Verantwortung übernehmen zu dürfen.“
Stadtrat Hubert Kinz über die Anpassung seiner Ressorts: „Bürgermeister Ritsch ist mit seinem Wunsch an mich herangetreten, und in einem konstruktiven Austausch mit allen Beteiligten haben wir uns auf eine Umverteilung der Ressorts geeinigt. Mit den neuen Ressortzuteilungen können wir nun gemeinsam für Bregenz weiterarbeiten. Für meine Aussagen zur Gedenkkultur im Landtag, die ich bereits mehrfach klargestellt habe, habe ich mich auch im gemeinsamen Austausch nochmals entschuldigt.“