Das Sternenbänkle in den Seeanlagen.
Sternenbänkle in den Bregenzer Seeanlagen © 2026 VMN – Serra

Drei Sternenbänkle in Bregenz setzen Zeichen des Mitgefühls

Mit drei Sternenbänkle – in den Seeanlagen auf Höhe des Eispavillons, in der Innenstadt am Leutbühel sowie beim Aussichtspunkt auf der Fluh – setzt die Landeshauptstadt Bregenz gemeinsam mit dem Verein „VergissMichNicht – Sternenkinder Fotografie“ und weiteren Projektpartner:innen ein sichtbares Zeichen der Erinnerung, des Mitgefühls und der Solidarität mit Familien, die den Verlust eines Kindes vor, während oder kurz nach der Geburt erleben mussten.

Die Sternenbänkle bieten Orte des Innehaltens, der Erinnerung und des Austauschs. Gleichzeitig machen sie auf ein Thema aufmerksam, das lange Zeit tabuisiert wurde. Eine Informationstafel mit QR-Code führt Betroffene und Angehörige direkt zu Hilfs- und Beratungsangeboten auf der Plattform SozialKompass.V.

Die drei Sternenbänkle sind Teil einer landesweiten Initiative, die mittlerweile von 37 Vorarlberger Gemeinden und Städten getragen wird. Insgesamt laden bereits 66 Sternenbänkle im ganzen Bundesland dazu ein, gemeinsam zu erinnern, Trauer sichtbar zu machen und Betroffenen einen Ort des Gedenkens zu bieten.

„Mit den Sternenbänkle schaffen wir in Bregenz Orte der Ruhe und des Gedenkens. Sie sind ein Zeichen dafür, dass betroffene Familien mit ihrem Schmerz nicht allein sind. Als Stadt ist es uns wichtig, Mitgefühl sichtbar zu machen und Raum für Erinnerung zu geben“, betont Bürgermeister Michael Ritsch.

Andreas Uher, Obmann des Vereins „VergissMichNicht – Sternenkinder Fotografie“, sagt: „Jedes Sternenbänkle ist ein Zeichen dafür, dass Sternenkinder und ihre Familien nicht vergessen werden. Wir freuen uns sehr, dass auch Bregenz Teil dieser Initiative ist und damit ein wichtiges Signal der Wertschätzung und Solidarität setzt.“

Das Projekt „Sternenbänkle“ wird im Rahmen der Initiative Chancenreiches Bregenz begleitet

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