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Gesundheitstipp: CO₂ – Warum Klimaschutz auch Gesundheitsschutz ist

Jeder hat schon davon gehört, aber was ist CO₂ eigentlich? Und was bedeutet CO₂-Ausstoß oder CO₂-Fußabdruck für unsere Gesundheit? Das Wichtigste kurz und verständlich erklärt:

Was ist CO₂-Ausstoß?
CO₂ steht für Kohlendioxid – ein Gas, das in geringen Mengen in der Luft vorkommt und für Pflanzen lebenswichtig ist. Sie nehmen es auf und produzieren daraus Sauerstoff, den wir zum Atmen brauchen. Ein natürlicher Kreislauf, der unser Leben ermöglicht.

Doch durch die Verbrennung von Öl, Gas oder Kohle – z. B. beim Heizen oder Autofahren – gelangt deutlich mehr CO₂ in die Atmosphäre, als die Natur verkraftet. Gleichzeitig verschwinden immer mehr Bäume, die CO₂ binden könnten. So wird die Luftqualität beeinträchtigt – mit Folgen auch für unsere Atemwege und unser Wohlbefinden.

Was hat CO₂ mit dem Klima – und mit uns – zu tun?
CO₂ sorgt in der Atmosphäre für Wärme – das ist grundsätzlich gut, denn so bleibt es auf der Erde lebensfreundlich. Doch durch den sogenannten Treibhauseffekt wird es bei zu viel CO₂ immer wärmer. Die Folgen: Hitzewellen, Starkregen, veränderte Lebensräume – und damit neue gesundheitliche Belastungen. Besonders für ältere Menschen, Kinder oder Menschen mit chronischen Erkrankungen steigt das Risiko bei extremen Wetterereignissen oder schlechter Luftqualität.

Was ist der CO₂-Fußabdruck?
Der CO₂-Fußabdruck gibt an, wie viel CO₂ durch unser persönliches Verhalten entsteht – etwa durch Verkehr, Heizen, Stromverbrauch oder Ernährung. Je kleiner unser Fußabdruck, desto besser für das Klima – und für unsere Gesundheit. Denn viele klimafreundliche Maßnahmen fördern gleichzeitig unser körperliches und seelisches Wohlbefinden.

Wie können wir beides schützen – Klima und Gesundheit?

Öfter zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sein:
Bewegung im Alltag schützt das Klima und ist gut für Herz, Kreislauf und psychische Gesundheit. Auch kurze Wege ohne Auto machen einen Unterschied.

Saisonal und regional essen:
Frische, unverarbeitete Lebensmittel aus der Region sind nicht nur klimaschonender, sondern auch gesünder. Weniger Verpackung, mehr Geschmack – und Unterstützung der lokalen Landwirtschaft.

Weniger Fleisch essen:
Ein bewusster Umgang mit tierischen Produkten reduziert Emissionen – und kann helfen, das Risiko für bestimmte Krankheiten zu senken.

Energie sparen:
LED-Lampen, effiziente Geräte und das bewusste Ausschalten von Elektronik helfen, Energie zu sparen – das senkt nicht nur Kosten und CO₂-Emissionen, sondern kann auch das Wohnklima verbessern. Weniger künstliches Licht am Abend, weniger Lärm und elektromagnetische Strahlung durch unnötig laufende Geräte wirken sich positiv auf den Schlaf und die Konzentration aus.

Klimaschutz und Gesundheit gehen Hand in Hand. Indem wir im Alltag kleine Entscheidungen treffen, tun wir nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern auch uns selbst.

Du willst wissen, wie groß dein CO₂-Fußabdruck ist? Dann probier’s aus: CO²-Fußabdruck berechnen

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