Kostenlose ÖPNV-Mobilitätskarte für Übernachtungsgäste

In der Bregenzer Stadtvertretung am 23. Oktober 2025 wurde der Abschluss der Fördervereinbarung zur landesweiten ÖPNV-Mobilität für Übernachtungsgäste beschlossen. Ziel dieser Vereinbarung ist es, die nachhaltige Mobilität von Gästen in der Region zu fördern.

Somit können Besucher:innen mit einer Gästekarte ab 1. Jänner 2026 von der ersten Übernachtung bis einschließlich des Abreisetages Bus- und Bahnlinien des Verkehrsverbundes Vorarlberg (VVV) kostenfrei nutzen. Das Angebot gilt bis zu den Grenzbahnhöfen in Tirol (St. Anton), Deutschland (Lindau) und der Schweiz (Buchs und St. Margrethen) und ermöglicht somit den Übernachtungsgästen, die Region bequem und umweltfreundlich zu erkunden. Voraussetzung für die Ausstellung dieser Gästekarte ist die tagesaktuelle digitale Meldung der Gäste durch die jeweiligen Vermieter:innen.

Die jährlichen Kosten für die Landeshauptstadt Bregenz liegen bei rund 300.000 Euro, basierend auf den Nächtigungszahlen aus dem Jahr 2024. Zur Finanzierung ist eine Anpassung der Gästetaxe vorgesehen – in der Sommersaison wird der Preis auf fünf Euro pro Nacht erhöht, während er in der Wintersaison bei vier Euro pro Nacht bleibt.

„Die kostenlose Mobilitätskarte ist ein echter Mehrwert für unsere Gäste und ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung nachhaltiger Tourismus. Wir ermöglichen den Besucher:innen, Bregenz und die gesamte Region umweltfreundlich und stressfrei zu entdecken, ganz ohne Auto. Das ist ein Gewinn für die Umwelt, die Lebensqualität und den Standort unserer Landeshauptstadt“, betont Bürgermeister Michael Ritsch.

„Mit der kostenlosen Mobilitätskarte schaffen wir einen echten Anreiz, das Auto stehen zu lassen und den öffentlichen Verkehr zu nutzen. Damit stärken wir nicht nur den Klimaschutz, sondern auch die regionale Vernetzung und Aufenthaltsqualität in Bregenz und ganz Vorarlberg. Nachhaltige Mobilität soll in Bregenz nicht nur für Bürger:innen, sondern auch für unsere Gäste selbstverständlich sein“, ergänzt Mobilitätsstadtrat Robert Pockenauer.

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