Neuer Schub für Modellregion

Um die Auswirkungen des Klimawandels abzufedern, arbeiten die sieben plan-b-Gemeinden Bregenz, Hard, Kennelbach, Lauterach, Lustenau, Schwarzach und Wolfurt seit 2019 in einer eigens gegründeten Modellregion zusammen. Jetzt soll die Initiative, die maßgeblich vom Österreichischen Klima- und Energiefonds unterstützt wird, fortgesetzt werden. Das teilte Bürgermeister Michael Ritsch nach dem Stadtrat am 17. Dezember mit.

In der Sitzung wurde beschlossen, den Bregenzer Anteil für die gemeinsam geplanten Maßnahmen von gut 22.000 Euro brutto – aufgeteilt auf die kommenden drei Jahre – bereitzustellen. Dahinter steht ein eigens entwickeltes Arbeitsprogramm. Die Gesamtprojektkosten für „KLAR! – Plan b im Klimawandel“ – so nennt sich die Modellregion – belaufen sich auf 328.000 Euro. Sie werden zu 75 % vom Klima- und Energiefonds des Bundes übernommen. Den sieben Ländle-Kommunen bleibt ein Eigenmittelbedarf von 82.000 Euro.

„Die KLAR!-Modellregion ist ein Paradebeispiel dafür, wie man angesichts von Hitzewellen, Extremniederschlägen, Stürmen etc. zwar nach wie vor global denkt, aber mehr denn je regional handelt. Der Klimawandel macht vor keiner Grenze halt, kann aber nur in einer abgestimmten Kooperation gemeinsam bewältigt werden“, sagte Bürgermeister Michael Ritsch.

Und Umweltstadtrat Heribert Hehle meinte: „Die Fortsetzung der KLAR!-Modellregion ist ein wichtiger Schritt, um den Klimaschutz in unserer Region aktiv voranzutreiben. Durch die enge Zusammenarbeit der sieben Gemeinden können wir weiterhin konkrete Maßnahmen entwickeln, die nicht nur die Folgen des Klimawandel bekämpfen, sondern auch die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger verbessern.“

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