Nachhaltiger Nahverkehr: Stadt Bregenz erweitert E-Bus-Flotte
Im Rahmen der Stadtvertretungssitzung vom 26. Juni 2025 wurde die Bestellung von zwei weiteren lokal emissionsfreien Elektrobussen für den Stadtbus Bregenz beschlossen. Damit setzt die Landeshauptstadt einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung klimafreundlicher und zukunftssicherer Mobilität.
Bereits fünf E-Busse wurden im Zuge der Umsetzung der „Clean Vehicle Directive“ – einer EU-Richtlinie zur Förderung sauberer und energieeffizienter Straßenfahrzeuge – bestellt. Mit der nun beschlossenen Erweiterung auf insgesamt sieben Fahrzeuge kann die geplante Umstellung auf eine vollständig emissionsfreie Flotte abgeschlossen werden.
Die neuen Fahrzeuge ersetzen zwei Hybridbusse, die aufgrund technischer Probleme und hoher Störanfälligkeit aus dem Betrieb genommen werden mussten. Die Beschaffung erfolgt im Rahmen des Förderprogramms EBIN (Emissionsfreie Busse und Infrastruktur) des Bundes, das bis zu 80 % der Mehrkosten gegenüber Dieselbussen übernimmt.
Bereits in der Stadtratssitzung vom 22. Februar 2023 wurde die Anschaffung von bis zu sieben E-Bussen beschlossen – vorausgesetzt, diese erfüllen die Anforderungen an Bauhöhe und erweisen sich im Linienbetrieb als zuverlässig. Nach intensiver Abstimmung mit dem Verkehrsverbund Vorarlberg und der Postbus AG steht fest: Die E-Busse der Marke MAN erfüllen diese Kriterien und können auf den Linien 101 bis 104 problemlos eingesetzt werden.
„Die Umstellung auf emissionsfreie Fahrzeuge ist ein bedeutender Beitrag zum Klimaschutz und zur Lebensqualität in unserer Stadt. Mit den zusätzlichen E-Bussen setzen wir ein klares Zeichen für nachhaltige Mobilität und investieren in eine saubere Zukunft für Bregenz“, unterstreicht Bürgermeister Michael Ritsch.
„Mit der Erweiterung unserer E-Bus-Flotte setzen wir einen wichtigen Meilenstein für eine nachhaltigere und umweltfreundlichere Mobilität in Bregenz. Dieser Schritt zeigt unser kontinuierliches Engagement, den öffentlichen Verkehr moderner, leiser und klimafreundlicher zu gestalten – zum Nutzen aller Bewohner:innen unserer Stadt“, ergänzt Mobilitätsstadtrat Robert Pockenauer.
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