Sandbirke in den Seeanlagen wird ersetzt
Die rund 70 Jahre alte Sandbirke (Betula pendula) in den Seeanlagen beim Bootsverleih muss zum Schutz der Besucher:innen entfernt werden. Doch es wächst Neues nach: Eine nachhaltige Ersatzpflanzung mit zwei heimischen Baumarten ist vorgesehen.
Der Baum ist seit mehreren Jahren vom holzzerstörenden Pilz „Flacher Lackporling“ befallen, was zu einer fortschreitenden Weißfäule geführt hat. Trotz intensiver Untersuchungen und einer bereits erfolgten Kürzung zur Stabilisierung ist die Standfestigkeit des Baumes inzwischen nicht mehr gewährleistet – zwei der vier Hauptstämme sind bereits abgestorben oder stark geschädigt. Aufgrund der hohen Frequentierung des Bereichs stellt der Baum ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.
„Sicherheit für unsere Besucher:innen und der Schutz der Natur gehen bei uns Hand in Hand“, betont Bürgermeister Michael Ritsch. „Mit der neuen Bepflanzung stärken wir nicht nur die Artenvielfalt, sondern sorgen auch dafür, dass unsere Seeanlagen weiterhin ein beliebter und sicherer Ort für alle bleiben.“
„Die Entfernung der geschädigten Sandbirke ist zwar bedauerlich, aber notwendig. Durch Ersatzpflanzungen gewährleisten wir, dass die Seeanlagen auch künftig ein sicherer und ökologisch vielfältiger Ort im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung sind", ergänzt Stadtrat Robert Pockenauer.
Im Sinne einer nachhaltigen und umweltbewussten Gestaltung der Seeanlagen erfolgt eine standortgerechte Ersatzpflanzung. Gepflanzt werden zwei heimische Baumarten – eine Sommerlinde (Tilia platyphyllos) und eine Moorbirke (Betula pubescens) – die zur ökologischen Vielfalt beitragen und langfristig das grüne Erscheinungsbild der Anlagen sichern.
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