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ARA macht bei Studie mit

Um über das Infektionsgeschehen rund um COVID-19 besser Bescheid zu wissen, werden seit etwa einem Jahr auch große Abwasserreinigungsanlagen überprüft. Das Monitoring selbst ist Teil eines österreichweiten Forschungsprojektes. Dabei macht auch die ARA Bregenz mit, in deren Einzugsgebiet immerhin rund 33.000 Menschen leben.

Hintergrund der Studie ist die Tatsache, dass sich Partikel von Coronaviren auch in menschlichen Ausscheidungen wiederfinden, die früher oder später in der Kläranlage landen. Daraus lassen sich Rückschlüsse auf die Verbreitung der Krankheit in einem bestimmten Gebiet ziehen.  

In Bregenz werden die Tests alle zwei Tage vom Umweltinstitut durchgeführt. Es entnimmt Proben, bereinigt sie und schickt sie an das Institut für Mikrobiologie der Uni Innsbruck. Um auch allfälligen Virusmutationen auf die Spur zu kommen, erfolgt noch eine Sequenzierung am Zentrum für molekulare Medizin in Wien.

Derzeit geben die Proben aus der ARA Bregenz aber keinen Grund zur Sorge.

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