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© Christiane Setz / visitbregenz

Aktionsplan für Frauen und Gleichstellung

Am 23. November hat der Stadtrat den Aktionsplan für Frauen und Gleichstellung in Bregenz verabschiedet. Dieser entstand in einem umfangreichen Beteiligungsprozess mit der Bevölkerung, bestehenden Mädchen- und Frauenorganisationen sowie Frauenreferaten anderer österreichischer Städte. Dies teilte Bürgermeister Michael Ritsch nach der Sitzung mit.

Zur Vorgeschichte: Die Stadt hat im März dieses Jahres den neuen Fachbereich "Frauenservice, Gleichstellung, LGBTIQ+ und Integration" ins Leben gerufen und damit die Notwendigkeit, Bewusstsein für die Gleich­stellung aller Menschen zu schaffen und Maßnahmen zum Abbau von Diskriminierungen zu setzen, als erste Kommune in Vorarlberg institutionalisiert. Der Fachbereich ist Ansprechstelle für alle Betroffenen, betreibt Sensibilisierung in der Bevölkerung und organisiert Projekte und Veranstaltungen. Auf dem Programm stehen beispielsweise Themen wie die Sichtbarkeit und Mitbestimmung von Mädchen und Frauen in Gesellschaft und Politik, eine Berufswahl frei von Geschlechterstereotypen oder die Bekämpfung jeglicher Form von Gewalt an Mädchen und Frauen.

Die Vision ist eine geschlechtergerechte Stadt, in der alle Menschen gleichberechtigt leben, teilhaben, mitbestimmen und sich jenseits traditioneller Rollenvorstellungen frei entfalten können. Diesem Zweck dient auch der im Stadtrat beschlossene Aktionsplan für Frauen und Gleichstellung, der hier eingesehen werden kann.

"Es ist für uns als Stadt enorm wertvoll, dass wir ein so breites Spektrum an gesellschaftlichen Themen nicht nur auf politischer, sondern auch auf administrativer Ebene abdecken. Der Aktionsplan für Frauen und Gleichstellung hilft uns dabei, unsere Arbeit in diesem Bereich zu verbessern, und ist gleichzeitig ein tolles Instrument, um noch intensiver für Gerechtigkeit und echte Gleichstellung auf allen Ebenen zu arbeiten," zeigte sich Bürgermeister Michael Ritsch zuversichtlich.

Und Vizebürgermeisterin Sandra Schoch: "Allen Bürger:innen die gleichen Rechte und die Teilhabe zu sichern, stärkt uns als Stadt und als Gesellschaft. Es macht sie reicher und resilienter, vor allem auch in Krisensituationen. Diese Tatsache müssen wir uns immer wieder ins Bewusstsein holen. Die Teilhabe und Sichtbarkeit von Frauen und Mädchen ist für die Demokratie, den Frieden in unserer Gesellschaft, die Sicherung des Wohlstands und den Schutz unserer Umwelt von entscheidender Bedeutung. Ihr Beitrag zählt und hat Gewicht. Ich freue mich über diesen ersten Aktionsplan der Stadt und die Einstimmigkeit des Beschlusses über alle Fraktionen hinweg. Damit setzen wir uns auch auf kommunaler Ebene für die Gleichstellung ein und tragen unseren Beitrag dazu bei, schnellere Fortschritte bei der Gleichstellung der Geschlechter zu machen.“

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