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Bauarbeiten für Pipeline-Neugestaltung sind vergeben

Ab kommendem Herbst wird die gut einen halben Kilometer lange Strecke der Pipeline ab dem Nostalgiebad „Mili“ Richtung Lochau neu gestaltet. Wie Bürgermeister Michael Ritsch nach der Stadtvertretungssitzung am 15. Juli berichtete, seien die dafür notwendigen Baumeisterarbeiten nach erfolgter Ausschreibung an die bestbietende Firma vergeben worden. Die Kosten dafür belaufen sich auf 3,9 Millionen Euro. Insgesamt müssen für den Ausbau 6,3 Millionen Euro ausgegeben werden, die aber zu knapp zwei Dritteln durch Förderungen von Bund und Land abgedeckt sind.

In Anlehnung an die bisherige Neugestaltung wird durch einen Grünstreifen in einen drei Meter breiten Fußweg und einen fünf Meter breiten Radweg getrennt. Seeseitig des Fußweges gibt es eine entsprechende Möblierung mit Sitzbänken. Auf der Höhe des „Melanie“ ist ein zweiter Badesteg vorgesehen. Und eine zweite WC-Anlage wird ebenfalls errichtet. Anstelle eines durchgängigen Flachufers muss aber eine neue Ufermauer mit Treppenabgängen zum See gebaut werden. An einer Stelle wird die Stiege mittels barrierefreier Rampe ausgeführt.

Das Vorhaben stellt die zweite Etappe eines längerfristigen Neugestaltungsprojekts dar. 2011 und 2014 erhielt der ebenfalls rund 500 Meter lange Abschnitt von der Marina bis zum Schanzgraben ein völlig neues Aussehen mit Badesteg, verbesserter Fuß- und Radverkehrsführung und Ähnlichem.

„Jede Liste kommunaler Projekte lässt sich, wenn man so will, in Pflicht und Kür teilen. Ein sinnvolles Vorhaben konsequent weiterzuverfolgen und zu finalisieren, dessen Start bereits zehn Jahre zurückliegt, ist in meinen Augen aber notwendig. Hier geht es schließlich um den Ausbau und die Attraktivierung einer der wichtigsten Naherholungszonen, die die Bregenzer:innen haben“, betont Bürgermeister Michael Ritsch. Und Stadtrat Robert Pockenauer unterstreicht: „Die Weiterführung der Sanierung der Pipeline bedeutet nicht nur, dass ein weiterer Teil unseres Seeufers attraktiv gestaltet wird, sondern auch, dass die Sicherheit durch die Trennung von Fuß- und Radweg wesentlich verbessert wird.“

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