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Biotop steht auch 2017 unter Beobachtung

Wie in den Vorjahren beteiligt sich die Landeshauptstadt Bregenz auch 2017 finanziell an jener Über­wachung, die das Land Vorarlberg in der wärmeren Jahreszeit in dem rund 130 ha großen Natura-2000-Schutzgebiet am See und an der Achmündung durchführen lässt. 

Diese Co-Finan­zierung kostet 7.000 Euro. Dies teilte Bürgermeister DI Markus Linhart nach der Stadtrats­sitzung am 21. Februar mit.

Im Vorjahr wurde das Gebiet von Mitte Mai bis Mitte September an insgesamt 45 Einsatztagen von je zwei erfahrenen Securitys der Firma Lingg beaufsichtigt. Speziell im Juli und August erfolgte die Betreuung teilweise bis nach Mitternacht. Wenngleich die Saison – gesamthaft betrachtet – als weitgehend konfliktfrei bezeichnet werden kann, mussten die Naturwächter in 56 Fällen Anzeigen erstatten. Hauptsächlich ging es dabei um die Missachtung diverser Betretungsverbote, illegale Feuerstellen oder die Nicht-Einhaltung des Leinenzwanges für Hunde. Dass der Schwerpunkt der Kontrollen bei der Aufklärung liegt, zeigt sich in den rund 390 Beratungsgesprächen, die die Securitys mit Besucherinnen und Besuchern führten.

Auf Bregenzer Stadtgebiet ist die Natura-2000-Zone eine große Fläche ohne Zäune, die mit Ausnahme weniger Bereiche von der Öffentlichkeit zur Erholung genutzt werden kann. Davon wird auch rege Gebrauch gemacht. Damit das aber reibungslos funktioniert, müssen bestimmte Verhaltensregeln beachtet werden.

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