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Familien- und Bildungshaus

Ein Projekt, das in Bregenz schon seit einiger Zeit diskutiert wird, hat der Stadtrat jetzt am 1. Dezember auf die Schiene gebracht. Die Rede ist von einer optimalen Nachnutzung der zwischenzeitlich leerstehenden alten Volksschule Rieden. Wie Bürgermeister Michael Ritsch nach der Sitzung mitteilte, soll das Gebäude in der Mariahilfstraße in ein Familien- und Bildungshaus umgestaltet werden. Auch die Schaffung eines neuen Kindergartensprengels ist vorgesehen.

Nach entsprechenden Bedarfserhebungen konkret geplant ist in erster Linie die Einrichtung von vier Kindergartengruppen – drei neue und eine bestehende aus dem Kindergarten im Sozial­zentrum Mariahilf, wodurch dort zusätzlicher Platz für eine Kleinkindbetreuung entsteht. Das umfassende Gesamtkonzept sieht darüber hinaus vor, in dem alten Gebäude auch Räume für das Eltern-Kind-Zentrum, die Elternberatung „connexia“ und die Musikschule bereitzustellen. 

„Der Einzugsbereich der ehemaligen Volksschule Rieden wird von 20.000 Menschen unter­schiedlichster Generationen bewohnt – besonders von vielen Familien mit Kindern. Deshalb freut es mich sehr, dass hier vor allem für Eltern ein professionell betreutes und lebendiges Zentrum mit einem qualitativ hochwertigen Angebot in den Bereichen Erziehung, Kinderschutz, Bildung und Soziales ins Leben gerufen wird“, äußert sich der Bürgermeister erfreut. 

Das Haus selbst wurde in den Jahren 1906/07 nach Plänen der beiden Bregenzer Baumeister Natter und Braun erbaut und seither bereits mehrfach moder­nisiert. Unzählige Kinder aus den Stadtteilen Rieden und Vorkloster wurden hier schon unter­richtet, ehe 2020 mit der Übersied­lung sämtlicher Klassen in die neue Schule Rieden die Stilllegung erfolgte.

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