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Hochwasserschutz

Die Bregenzerach ist nicht nur eine wichti­ge Lebensader, die Erholungswert und Le­bensqualität bietet. Bei Hochwasser kann der Fluss auch ganz anders. Deshalb gibt es jetzt für den Unterlauf zum Schutz der Anrainergemeinden ein auf lange Zeit an­gelegtes Gewässerentwicklungskonzept. Dabei wird unter anderem das Ufer auf der Bregenzer Seite entsprechend umgestaltet, um hier die Dammstabilität zu erhöhen.

Das hat auch Auswirkungen auf die Ab­wasserreinigungsanlage (ARA), insbeson­dere auf deren Notüberlauf, der auf der Höhe der Straße Neu Amerika in die Bre­genzerach mündet. Im Zuge des erwähnten Hochwasserschutzprojektes ist es nämlich nötig, Ab- und Überlauf der ARA neu zu konzipieren und zu verlegen. Nach der Prüfung diverser Varianten soll die betref­fende Leitung künftig von einem Hochwas­serpumpwerk, das bei der Kompostanlage neu errichtet wird, zunächst nach Osten verlaufen und dann entlang der Grund­stücksgrenze der ARA in den See hinaus führen. Der Projektbeschluss dazu fiel in der Stadtvertretungssitzung am 28. März.

Die geschätzten Baukosten für das Vorha­ben belaufen sich auf 7,1 Millionen Euro. Der Anteil, der auf die ARA entfällt, be­trägt 3 Millionen Euro. Den Rest teilen sich zu 80 % der Bund und zu 20 % die Mitgliedsgemeinden des Wasserverbandes Bregenzerach Unterlauf. Die Umsetzung soll zeitgleich mit den ersten Hochwasser­schutzmaßnahmen am Achufer im Winter 2020/21 erfolgen.

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