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Kanalsanierung

Auf der Grundlage eines Gesamtsanierungsprojekts für die Bregenzer Ortskanalisation bis 2026 will die Stadt ab diesem Herbst den nächsten Abschnitt in Angriff nehmen. Er betrifft das Gebiet Schendlingen und einen größeren Bereich nördlich der Rheinstraße. Der Beschluss dazu fiel in der Stadtvertretungssitzung am 6. Mai.

Wie Bürgermeister Michael Ritsch betonte, stammen die Leitungen in dem betroffenen Gebiet aus den Jahren 1962 bis 1990, sind also zum Teil schon fast 60 Jahre alt. Sie wurden alle eingehend baulich und hydraulisch bewertet. Die altersbedingten Mängel wie zum Beispiel Undichtigkeiten können behoben werden, ohne dass Grabungsarbeiten nötig sind. Zum Einsatz kommen dabei 2-Komponenten-Epoxidharze. Von insgesamt 8.500 Lauf­metern an Rohren müssen rund 3.500 saniert werden. Außerdem müssen fast alle der 279 Schachtbauwerke instandgesetzt werden.

Der Projektabschnitt „Schendlingen und nördliche Rheinstraße“ dauert bis 2023. Alles in allem investiert die Stadt dafür 1,8 Millionen Euro netto. Das Land fördert die Maßnahmen, in dem es 20 % der Kosten übernimmt.

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