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Martinsturm: Stadtgeschichte mit Ausblick

Ab Dienstag, 1. Mai 2018, ist der Martinsturm in der Landeshauptstadt wieder geöffnet. Bis Ende Oktober dieses Jahres lockt das Bregenzer Wahrzeichen dann mit einem wundervollen Rundumblick auf Berg, Stadt und See in die Oberstadt. 

Zudem bietet die stadtgeschichtliche Ausstellung interessante Einsichten in das Werden von Bregenz. Sie spannt einen zeitlichen Bogen von der Bronzezeit bis ins 21. Jahrhundert. Anhand zahlreicher Exponate wird eine wechselvolle und spannende Geschichte erzählt.

Kooperation mit dem Werkraum Bregenzerwald
In der ehemaligen Türmerwohnung lädt eine Lese-Ecke zum Verweilen und Schmökern ein. Für die Ausstattung mit Sesseln, Tisch, Regal und Leselampe sorgt der Werkraum Bregenzerwald, dessen Mitgliedsbetriebe weit über den Bregenzerwald hinaus für solide Handwerkskunst und originelles Design bekannt sind.

Ältestes Barockbauwerk im Bodenseeraum
Der Martinsturm verdankt seine kolossale Wirkung der prachtvollen barocken Zwiebelkuppel. Zur Zeit der Stadtgründung um 1250 stand dort ein Speicher, der in den Jahren 1599 bis 1601 zur Hochwacht von Bregenz ausgebaut wurde. Über Jahrhunderte hindurch hatte der Turm­wächter alle zu alarmieren, wenn in der Stadt ein Brand ausbrach. Die in den ursprünglichen Zustand zurückversetzte ehemalige Türmerwohnung bietet einen tiefen Einblick in die Bau­geschichte des Turms.

Adresse: Bregenz, Oberstadt, Martinsgasse 3b
Öffnungszeiten: 1. Mai bis 31. Oktober 2018, Dienstag – Sonntag, 10 – 18 Uhr
Eintrittspreise: EUR 3,50 / EUR 2,50 / EUR 1,00
Weitere Infos: www.martinsturmbregenz.at

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