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Menschen, Orte, Spuren

Noch bis 31. Oktober läuft die Ausstellung "FM.Felder@Bregenz" im Martinsturm.

Anlässlich des 150. Todestages des Bregenzerwälder Dichters (1839 – 1869) entwarfen das Stadtarchiv Bregenz, das Stadtmuseum Dornbirn und das Museum Egg gemeinsam mit dem Felder-Archiv ein kooperatives Ausstellungsprojekt an drei verschiedenen Orten. Jeder für sich kann aus unterschiedlichen Blickwinkeln viel über Franz Michael Felder, sein Leben und seine Weggefährten erzählen.

Die Vernissage am 6. Juni im Martinsturm war jedenfalls sehr gut besucht. Und was verbindet den Dichter mit der Landeshauptstadt? Bregenz war für den jungen Künstler der Ort, an dem Bücher und Zeitschriften gedruckt wurden, später der Ort, an dem ein anderes Leben als in der Heimatgemeinde Schoppernau möglich war. Felder war öfters am Bodensee: als Begleiter eines Schwabenkindes, bei Gericht, auf Besuch bei Gleichgesinnten. Hier machte er auch Station auf seinem Weg nach Leipzig, wo man ihn zu Lebzeiten am meisten schätzte. Später entwickelte sich Bregenz zu dem Ort, an dem das offizielle Gedenken an Felder praktiziert wurde.

Hier wurde 1909 der erste Felder-Verein gegründet, in Bregenz feierten die Nationalsozialisten seinen 100. Geburtstag, hier verlegte man nach 1945 seine Werke, im Landtag wurde heftig über ihn diskutiert. Die Ausstellung "FM.Felder@Bregenz" im Martinsturm verfolgt Felders Spuren in Bregenz multimedial und zeigt, was die Stadt aus seinem Erbe gemacht hat. Es sind spannende Geschichten, die das Leben und Werk des Dichters neu entdecken lassen und auch einen neuen Blick auf Bregenz ermöglichen.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr
Weitere Informationen zur Ausstellung: www.martinsturmbregenz.at

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