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Nächstes großes Bildungsprojekt

Sie wird zwar nicht so teuer wie die Schule Schendlingen, ist aber dennoch die größte Einzel­investition dieses Jahres und mit über 6 Millionen Euro – aufgeteilt auf 2017 bis 2019 – das zweite große Bauprojekt im Bildungsbereich der Stadt. Die Rede ist von der neuen Schule Rieden. Den Projektbeschluss dazu gab es Ende Juni 2017.  

3,5 Millionen Euro sind im heurigen Budget reserviert. Noch in der letzten Stadtvertretungs­sitzung des alten Jahres haben die Mandatarinnen und Mandatare knapp 1,3 Millionen Euro für Baumeisterarbeiten sowie Elektro-, Heizungs-, Sanitär- und Lüftungsinstallationen ge­nehmigt.

Mit der neuen Schule Rieden verfolgt die Landeshauptstadt weiter ihr Ziel, dass es in Bregenz künftig – abgesehen von der Volksschule Augasse, der Schule Weidach und der Volksschule Fluh – nur mehr drei räumlich und organisatorisch kombinierte Volks- und Mittelschulen gibt. Dort, wo heute die Mittelschulen Rieden und Vorkloster direkt nebeneinander liegen, soll es später 25  Klassen sowie diverse weitere Räume für die Volks- und Mittelschüler/innen aus dem Stadtteil geben. Das alte Schulgebäude an der Mariahilfstraße wird aufgelassen und für andere Zwecke genutzt.

In Rieden vorgesehen ist wie schon jetzt bei der Schule Schendlingen ein gemeinsamer Lern- und Lebensraum mit verschränktem Unterricht und Ganztagsbetreuung. Der große Unter­schied ist jedoch, dass – anders als an der Wuhrwaldstraße – die Bausubstanz erhalten bleibt. Eine gemeinsam benutzbare Sporthalle gibt es bereits.

Trotzdem muss auch neu gebaut werden, nämlich ein entsprechener Verwaltungstrakt.Und innerhalb der bestehenden Gebäudehülle müssen Klassenräume verlegt und insbesondere ein Aufenthaltsraum mit Schulküche (Mensa) geschaffen werden. Außerdem erfolgt die barriere­freie Erschließung mittels eines neu zu errichtenden Aufzuges.

Auch im Außenbereich des zweiten gemeinsamen Standortes für 6- bis 14-jährige Schüler/in­nen in Bregenz finden Veränderungen statt. So soll zum Beispiel der Andreas-Hofer-Park neu gestaltet werden und künftig von den Kindern genutzt werden.

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