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Sanierung eines der ältesten Bauwerke in Bregenz abegeschlossen
Kolpinghaus

Neues Haus der Kolpingsfamilie

Sanierung eines der ältesten Bregenzer Bauwerke abgeschlossen

Die ältesten Gebäudeteile stammen aus dem Jahr 1446, sind also 570 Jahre alt und waren ursprünglich als quadratischer Turm konzipiert. Die Rede ist vom Haus Kolpingstraße 3, das zu den ältesten in Bregenz gehört und unter Denkmalschutz steht.

Bisher waren dort sechs Substandardwohnungen in sehr desolatem Zustand untergebracht. In den vergangenen Monaten hat sich die Kolpingfamilie der Sache angenommen, die Bauten saniert, modernisiert und durch einen Zubau ergänzt. Jetzt gibt es dort 11 Einheiten mit jeweils rund 30 bis 40 Quadratmeter Nettonutzfläche für „betreutes Wohnen“.

Grundriss, Bausubstanz, Elektro- und Brandschutzinstallationen, aber vor allem auch die Barrierefreiheit zählten zu den Herausforderungen für das Architektenteam Peter Wimmer und Ute Wimmer-Armellini. Größter Einschnitt in die vorhandene Bausubstanz war der Einbau eines neuen Treppenhauses, in dem es jetzt auch einen Lift gibt. Soweit möglich, blieb Historisches durch aufwendige Restaurationen erhalten.  Dazu zählen zum Beispiel die frühbarocken Deckentäfer.

Neben den Wohnungen, die auch über Kellerabteile verfügen, wurden ebenso ein neues Foyer und ein multifunktionaler Gemeinschaftsraum geschaffen. Letzterer soll intern und extern für soziale, therapeutische und kulturelle Zwecke genutzt werden.

Das neue Raumprogramm beinhaltet auch diverse Nebenräume für Fahrräder, Geräte etc. sowie ein Büro. Garten und Vorplatz wurden in die Adaptierungsmaßnahmen auch eingebunden. Durch die Möblierung mit Sitzbank und Brunnen entstand vor dem Haus ein Ort der Begegnung.

Am Freitag, 16. September 2016, plant die Kolpingfamilie die feierliche Eröffnung samt kirchlicher Einweihung.  

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