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Nicht mein Müll, aber meine Stadt

Aufgrund der Bauarbeiten an der Ach, die voraussichtlich bis Ende April 2021 anhalten, wurde eine Müllsammelstelle in den Bereich des Kindergartens an der Ach verlegt. Leider wurde der Abfall nicht immer sorgfältig zwischengelagert und Verunreinigungen des öffentlichen Raums waren die Folge. Romy Streich, Leiterin des ansässigen Kindergartens, hatte die Idee, gemeinsam mit den Kindern das Thema „Abfall und Wegwerfen“ aufzugreifen. Die Bauzäune rund um die temporäre Abfallsammelstelle wurden mit den Kindern gestaltet und mit klaren Botschaften der Kinder für „ihren Platz“ und „ihre Stadt“ versehen.

Am Donnerstag, 18. Februar 2021, wurden die Bauzaunplanen von den Kindern und dem Betreuungspersonal des Kindergartens an der Ach rund um die Abfallsammelstelle feierlich aufgehängt. Mit den insgesamt fünf Bauzaunplanen soll Bewusstsein zum Thema „Müll und Miteinander für eine funktionierende Stadt“ geschaffen werden. Die Bauzaunplanen sind ein Appell an alle: Bitte entsorgt den Abfall richtig, haltet die Umwelt und unsere Stadt sauber – auch vor allem für uns Kinder. Begeistert halfen die Kindergartenkinder beim Erstellen der Planen mit. Beim Aufbringen an den Bauzaun waren sie sichtlich stolz, „ihre“ Planen endlich hängen zu sehen. Herzlichen Dank auch an die VOGEWOSI, die sich beim Projekt finanziell beteiligt hat.

Im Kindergarten an der Ach wird dieses Jahr mit unterschiedlichen Aktionen das Thema „ Abfall und Wegwerfen“ behandelt. Die Kleinen werden auf die Problematik aufmerksam gemacht und beschäftigen sich das ganze Kindergartenjahr damit: Von der alltäglichen Mülltrennung bis hin zu einem Theaterauftritt in der Umweltwoche. Einige Kindergartengruppen sind schon im Freien unterwegs und sammeln fleißig Müll auf. Die gesäuberten Plätze werden fotografisch dokumentiert und der zusammengetragene Abfall wird von den engagierten Kindern in Müllsäcken aufbewahrt. Warum? Im Juni soll die Aktion der sogenannten „Achputzate“ in und um der Achsiedlung weitergehen. Und genau dann wollen die Kinder ihre Fotos der Plätze und den aufgesammelten Unrat zur Schau stellen. Ganz nach dem Motto: „Nicht mein Müll, aber meine Stadt!“ 

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