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© Stadt Bregenz

Offizieller Spatenstich

Am 10. September 2021 fand auf dem Leutbühel in Bregenz der offizielle Spatenstich für die zweite Bauetappe der dortigen Quartiersentwicklung statt. Mit dabei waren neben Bürgermeister Michael Ritsch unter anderem auch mehrere Mitglieder des Stadtrates, Vertreter der Architektengemeinschaft Wimmer/Armellini, der Arbeitsgruppe Leutbühel, der heimischen Wirtschaft sowie der Baufirmen Hilti & Jehle und Rhomberg-Bau.

Zur Vorgeschichte
Vom September 2018 bis zum Frühjahr 2019 hatte die Landeshauptstadt Bregenz in einer ersten Etappe die Kirchstraße und die Römerstraße optisch neu gestaltet. Dabei wurde auch die gesamte unterirdische Infrastruktur erneuert. Der Projektbeschluss für Etappe II fiel in der Stadtvertretungssitzung am 6. Mai dieses Jahres.

Leutbühel, Maurachgasse, Apothekergässele und Deuringstraße
Für ein einheitliches Erscheinungsbild zwischen Kornmarkt und Römerstraße bekommt der Leutbühel einen gelben Belag. Der Brunnen rückt stärker ins Zentrum, und es wird ein Baum­hain errichtet. Die Maurachgasse wird unter anderem durch eine Kombination der bestehenden Pflasterung mit neuen Granit- und Kleinpflastersteinen gestalterisch aufgewertet. Auch der dortige Brunnen wird versetzt, und es wird eine Wasserrinne eingebaut. Die Deuringstraße (zwischen Leutbühel und Belruptstraße) und das Apothekergässele werden ebenfalls mit dem bekannten gelben Farbasphalt ausgeführt. In sämtlichen Bereichen erfolgen Grabungsarbeiten, um die technische Infrastruktur für Gas, Wasser, Kommunikation etc. zu erneuern. Ebenso erhalten die angrenzenden Häuser neue Anschlüsse.

Mehr Aufenthaltsqualität
Die neu gestalteten Bereiche sollen eine deutlich größere Aufenthaltsqualität bieten, zum Begegnungsraum für Menschen jeden Alters werden, eine vielfältigere Nutzung im Hinblick auf Märkte und dergleichen zulassen und somit auch eine wirtschaftliche Aufwertung erfahren.

Bauzeit und Kosten
Für die Fertigstellung gearbeitet wird bis voraussichtlich Ende April 2022. Unterbrochen wird die Neugestaltung nur vom 29. November bis zum 10. Jänner sowie am Karfreitag. Die Kosten belaufen sich auf 2,4 Millionen Euro brutto.

Information der Bevölkerung
Anrainerinnen und Anrainer sowie Geschäftstreibende wurden bereits durch ein ausführliches Schreiben der Stadt informiert, da die Arbeiten diverse Sperren und Umleitungen verursachen. Zudem findet ab 14. September jeden Dienstag um 14 Uhr eine wöchentliche Sprechstunde vor Ort statt, in der Anliegen und Fragen geklärt werden können.

„Der nächste Bauabschnitt beim Leutbühel ist ein weiterer Schritt zum Lückenschluss in der Innenstadt für ein einheitliches und stimmiges Stadtbild. Der in die Jahre gekommene ‚Fleckerl­teppich‘ wird jetzt zu einem attraktiven Treffpunkt für alle Generationen. Dabei haben wir stets darauf geachtet, dass sich traditionelle Stadtbildelemente wie zum Beispiel die Pflastersteine oder alte Gebäude gut in die moderne und zeitlose Bauweise einfügen. Gemeinsam machen wir die Landeshauptstadt zu einem tollen Lebensraum für alle“, ist Bürgermeister Michael Ritsch überzeugt.

„Die Bauetappe II beim Leutbühel ist für die Belebung und Entwicklung der Innenstadt sehr wichtig. Besonders freut es mich, dass wir im Bereich der Maurachgasse die Pflastersteine, die aus der Kirchstraße entfernt wurden, wieder einsetzen werden. Die Mitarbeitenden der Landes­hauptstadt haben hier in Zusammenarbeit mit den Architekten Wimmer-Armellini großartige Arbeit geleistet – dafür möchte ich mich herzlich bedanken. Vor allem deswegen, weil wir in all unsere Überlegungen und Planungen die Bevölkerung und die Unternehmer:innen rund um den Leutbühel immer sehr aktiv miteinbezogen haben“, zeigt sich der Stadtrat für Bau, Stadtentwicklung und Mobilität, Robert Pockenauer, erfreut.

Und der unter anderem für Wirtschaft zuständige Stadtrat Florian Rainer ergänzt: „Ich freue mich, dass die Quartiersentwicklung Leutbühel voranschreitet und man dabei auch an der Planung aus der vergangenen Funktionsperiode festhält. Auch dass die Deuringstraße mit­einbezogen wird und es somit zu keiner Benachteiligung kommt, ist begrüßenswert. Der zweite Bauabschnitt wird für den Handel zwar eine große Herausforderung werden, aber das Ergebnis wird für sich sprechen. Freuen wir uns gemeinsam auf eine noch charmantere Innenstadt!“

Die Projektdetails und den Baufortschritt finden Interessierte hier.

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