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Pipeline wird ausgebaut

In den Jahren 2011 und 2014 wurde der rund 500 m lange Abschnitt der Pipeline von der Marina bis zum Schanzgraben neu gestaltet. Hauptmerkmale der beiden Abschnitte sind ein attraktiveres und ökologisch wertvolleres Flachufer, ein neuer Badesteg sowie die Entflechtung des Fuß- und Radverkehrs. Immerhin sind in dem genannten Bereich an Spitzentagen neben vielen anderen wie z. B. Badegäste auch bis zu 6.000 Fahrradfahrende unterwegs. In der Stadtvertretung am 25. März wurde jetzt die Fortsetzung der Neugestaltung einer ebenfalls gut 500 m langen Strecke ab dem Nostalgiebad „Mili“ in Richtung Lochau beschlossen.

Dabei wird die Trennung in einen 3 m breiten Fußweg und einen 5 m breiten Radweg durch einen Grünstreifen konsequent fortgeführt. In Anlehnung an den bisherigen Ausbau ist seeseitig des Fußweges eine entsprechende Möblierung mit Sitzbänken vorgesehen. Beim Bahnüber­gang auf der Höhe des „Melanie“ wird es einen weiteren Badesteg geben, und auch eine zweite WC-Anlage soll errichtet werden. Da das Gelände an der besagten Stelle aber deutlich steiler abfällt und sich nach eingehenden geologischen Untersuchungen laufend geringfügig Richtung Seegrund bewegt, ist kein durchgängiges Flachufer wie bei den Etappen I und II mehr möglich. Vielmehr muss eine neue Ufermauer mit möglichst geringer Auflast ins Wasser gesetzt werden. Sie wird deshalb mit einem Hohlkastenprofil erstellt. Der Zugang zum See wird durch Treppen gewährleistet.

Für die dritte Etappe des Projekts wurden Gesamtbaukosten von 6,3 Millionen Euro veran­schlagt, die zu 70 % durch Förderungen seitens des Bundes und des Landes abgedeckt sind. Die der Stadt verbleibenden Kosten belaufen sich somit auf rund 2,1 Millionen Euro. Baubeginn wird im Herbst dieses Jahres sein.

„Es freut mich enorm, dass das wichtigste Naherholungsgebiet in Bregenz, nämlich das Bodenseeufer, an der Pipeline nun seinen weiteren Ausbau bekommt. Ich möchte mich bei allen Fraktionen in der Stadtvertretung bedanken, die hier mit uns zusammengearbeitet haben und mit diesem Projekt die Lebensqualität in der Landeshauptstadt weiter steigern“, meinte Bürgermeister Michael Ritsch.

Und Baustadtrat Robert Pockenauer ergänzte: „Ich freue mich, dass mit der dritten Bauetappe ein nächster Schritt in Richtung Sicherheit gesetzt werden kann. Durch die hohe Anzahl an Nutzerinnen und Nutzern der Pipeline ist die Entflechtung des Fußgänger- und Radverkehrs sehr wichtig. Die Attraktivität in diesem Bereich wird auch durch die Sitzmöglichkeiten, den Grünstreifen und den weiteren Badesteg erheblich  gesteigert. Das zusätzliche öffentliche WC ist schon seit Langem notwendig und kann im Zuge der Umgestaltung endlich umgesetzt werden.“

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