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Rad- und Fußwegekonzept wird überarbeitet

In den nächsten zehn Monaten wird in der Landeshauptstadt Bregenz intensiv über Verbesserungen im Fuß- und Radverkehr nachgedacht. Die Bevölkerung ist zur Mitarbeit aufgerufen.

„Fuß- und Radwege betreffen alle, die sich in Bregenz bewegen, vor allem aber jene, die in der Stadt wohnen und arbeiten“, begründet Bürgermeister DI Markus Linhart den Start des zukunftsweisenden Projekts, dessen Ergebnisse allen, die zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren, zugutekommen sollen. „Bregenz möchte eine fußgänger- und radfahrerfreundliche Stadt sein, bleiben und seinen Beitrag zum Ziel der Energieautonomie des Landes leisten.“

In diesem Zusammenhang soll zum Beispiel der Anteil der in Bregenz mit dem Fahrrad zurückge­legten Wege bis zum Jahr 2025 auf 25 % ansteigen. Um dieses Ziel zu erreichen, hat der Stadtrat bereits im Juli 2017 beschlossen, das Radverkehrskonzept aus dem Jahr 2006 und das Fußwege­konzept von 2010 zusammenzuführen und grundlegend überarbeiten zu lassen. Mit dieser Aufgabe wurde ein Projektteam rund um DI Clemens Gössler, Dienststelle Stadtplanung und Mobilität, sowie Ing. Helmut Freuis, dem Bregenzer Radbeauftragten, betraut.

Federführend unterstützt werden die Verantwortlichen der Stadt vom Verkehrsplanungsbüro Besch und Partner, Feldkirch, sowie vom Kommunikationsdienstleister „image3“, Dornbirn. Diese externen Partner haben insbesondere die Aufgabe, ihre Fach-Inputs zur Verfügung zu stellen sowie für einen objektivierten Beteiligungsprozess zu sorgen. So werden in den nächsten Wochen zahlreiche Einzel­interviews, Fach-Workshops und Fokusgruppen mit Expertinnen und Experten, Interessenvertreterin­nen und -vertretern sowie Teilen der Bevölkerung stattfinden.

„Wir bitten natürlich auch alle Bewohnerinnen und Bewohner von Bregenz um ihre aktive Mitarbeit. Dazu schaffen wir unterschiedliche Formen der Beteiligung und hoffen, dass diese Angebote auch von breiten Teilen der Bevölkerung wahrgenommen werden“, so die Bregenzer Vizebürger­meisterin und zuständige Stadträtin Sandra Schoch. Unter anderem wird es sechs Fokusgruppen mit Bevöl­kerungsgruppen, Beteiligungsforen und eine Online-Umfrage sowie klassische Formen von Befra­gungen geben.

Haben Sie jetzt schon Ideen oder Anregungen, wie die Fuß- und Radwege in Bregenz besser oder einfacher gestaltet werden können? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail (bauabteilung(at)bregenz.at) oder nehmen Sie an der bereits eingerichteten anonymen Online-Umfrage teil (http://bregenz.at/wege-in-bregenz).

Gerne können Sie sich auch für eine der folgenden Fokusgruppen anmelden:
Fokusgruppe Senioren am Donnerstag, 30. November, 14 bis 16.30 Uhr
Fokusgruppe Eltern bzw. Großeltern am Donnerstag, 30. November, 17 bis 19.30 Uhr

Kontaktieren Sie dazu bitte das Sekretariat der Abteilung Planung und Bau (Janine Feuerstein, E-Mail: bauabteilung(at)bregenz.at, Telefon: 05574 / 410-1371). 

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