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„Selbstständig zur Schule“

Am Projekt „Selbstständig zur Schule“ hat heuer auch die Schule Schendlingen teilgenommen. Dabei setzten sich die Klassen der Lehrerinnen Anna Maurer und Bianca Rüf intensiv mit dem Schulweg auseinander und ließen sich für dessen attraktivere Gestaltung etwas Besonderes einfallen: ein „Moosbild“ in der Unterführung Achgasse.

Unterstützt wurden die Mädchen und Buben dabei von einem Betreuungsteam der städtischen Dienststelle Stadtplanung und Mobilität, von  „plan b“ und im Rahmen des Projektes „Zemmawagsa“ von der Filmemacherin Daniela Kohler. So gingen die Schülerinnen und Schüler über Wochen hinweg engagiert ans Werk. In ihrem Wandbild hielten sie künstlerisch das fest, was sie auf ihrem Schulweg in der Natur entdeckten.

Überhaupt ist es sehr sinnvoll, wenn sich die Kinder mit ihrem Fußweg zur Schule auseinandersetzen und ihn ganz bewusst wahrnehmen. Fortbewegung zu Fuß ist nachhaltig. Sie ist das ursprünglichste, billigste, gesündeste und sicherste Verkehrsmittel. Und sie öffnet den Mädchen und Buben ein wichtiges Lern- und Erlebnisfeld. Kinder, die schon früh eigenständig zur Schule gehen, werden in ihrer Selbstständigkeit und persönlichen Entwicklung gefördert.

Die Pflichtschulsprengel in Bregenz sind übrigens so angelegt, dass der Unterricht für die meisten nur etwa einen Kilometer von zuhause stattfindet. Das ist ein leicht zu bewältigender Fußweg von gerade einmal einer Viertelstunde.

Mit dem „Moosbild“ war es aber noch nicht getan. Im Zuge des Projektes pflanzten die Kinder darüber hinaus Sträucher. Auch Vogelhäuschen sollen noch aufgehängt werden. Fest steht, dass sich über den attraktiveren Schulweg auch andere freuen können. Manche haben das bisher Geschaffene auch schon mit Stolz den Eltern oder Großeltern gezeigt und dafür deren Lob kassiert.

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