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Stadt reduziert in der Corona-Krise die Musikschultarife

In der Corona-Krise wird nicht nur im Pflichtschulbereich anstelle von regulärem Unterricht der Austausch über digitale Plattformen, soziale Medien etc. gepflegt. Diese neue Form des Lernens hat vorübergehend, soweit durchführbar, auch in der Musik­schule Bregenz Einzug gehalten. Dass der digitale Musikunterricht mit dem herkömmlichen vor Ort aber nicht vergleich­bar ist, fand jetzt auch in einem Stadtratsbeschluss Niederschlag. Dabei ging es um die Tarife.

Wie Bürgermeister DI Markus Linhart nach der Sitzung berichtete, habe man sich dazu entschlossen, Schülerinnen und Schülern für den Online-Unterricht via Skype, Zoom udgl. einen Ersatztarif im Ausmaß von 60 % der jeweiligen Tarifgruppe zu verrechnen. Für andere digitale Betreuungsformen – zum Beispiel die Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien wie theoretische und praktische Übungen, Videos, Soundfiles etc. – gibt es einen 10-Minuten-Tarif in der Höhe von 6 Euro bzw. 12 Euro für Erwachsene aus Bregenz bzw. von auswärts. Bre­genzer Seniorinnen und Senioren bezahlen dafür 4 Euro, solche von außerhalb 8 Euro.

Über einen Umstand waren sich die Verantwortlichen ebenfalls einig. Diverse Unterrichts­einheiten wie jene für Ensembles und Bands etc. konnten aufgrund der Pandemie über­haupt nicht stattfinden. Auch fehlte bei rund einem Drittel der Schüler/-innen die nötige IT-Ausstattung für das Lernen zuhause. Und das bedeutet: Nicht erbrachte Leistungen können natürlich auch nicht verrechnet werden.

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