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Unterflurlösung für die Bahn

Am 5. Juli wurde die Vorstudie über eine mögliche Unterflurvariante der Bahntrasse im Großraum Bregenz der Öffentlichkeit präsentiert. Am 15. Juli war das Konzept der ARGE Rhomberg-Zierl-BDO, die das Projekt als technisch und finanziell machbar einstuft, auch Thema in der Stadtvertretung im Bregenzer Gössersaal.

Wie Bürgermeister Michael Ritsch nach der Sitzung mitteilte, habe man beschlossen, den Plan eines 11,2 km langen, zweigleisigen Tunnels unterhalb der bestehenden Bahnlinie zwischen der Staatsgrenze bei Hörbranz und Wolfurt weiterzuverfolgen. Hierfür ist mit Kosten von rund 1,5 Milliarden Euro netto zu rechnen.

Das nächstes Ziel nach der politischen Befürwortung der partizipierenden Nachbargemeinden ist eine Einreichung der erwähnten Vorstudie bzw. des Vorprojekts beim Wettbewerb der ÖBB-Projektierungen. Eine 2002 im Auftrag der ÖBB erstellte Untersuchung hatte das Vorhaben bekanntlich bereits als technisch durchaus machbar und im dicht besiedelten Raum auch zweckmäßig beschrieben. 

Es soll nun auch eine Projektgruppe eingerichtet werden, in die Vertreter:innen der betroffenen Nachbargemeinden eingebunden sind. Sie soll die weitere Vorgangsweise strukturieren. 

„Natürlich ist es eine enorme Herausforderung für alle Beteiligten, das Verkehrsmittel der Zukunft, nämlich die Bahn, von Hörbranz bis Wolfurt unter die Erde zu legen. Aber wenn man die budgetären Mittel betrachtet, die Jahr für Jahr für den notwendigen Ausbau der Bahninfrastruktur zur Verfügung stehen, wirkt das Ganze längst nicht mehr so utopisch“, zeigte sich Bürgermeister Michael Ritsch von der Umsetzbarkeit überzeugt.

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