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Vorklöschnter Fescht

Am 27. April luden die Stadt, das Stadtmarketing und der Lebensraum Bregenz in Zusammenarbeit mit zahlreichen Vereinen und Betrieben zum großen "Vorklöschtner Fescht" in den Park Mariahilf ein. 

Der traditionelle Event stand dieses Mal ganz im Zeichen des Jubiläums "100 Jahre Rieden Vorkloster mit Bregenz". Rund 800 Gäste ließen sich den Besuch nicht entgehen, mussten aber bisweilen wetterfest sein. Nichtsdestotrotz begeisterte das vielseitige Programm Groß und Klein.

Beim 1-, 2- oder 3-Quiz stellten mehr als 300 Kinder aus 16 Volksschulklassen der dritten Schulstufe ihr Wissen über die Landeshauptstadt unter Beweis, indem sie 100 Fragen zur Bregenzer Geschichte mit Bravour beantworteten. Zu gewinnen gab es für die Kleinen Tickets für Schifffahrten, Eintrittskarten ins Strandbad oder ins Museum,  Eisgutscheine etc. Zum Abschluss sangen die Mädchen und Buben gemein-sam das Hundert-Jahre-Lied. Es war in den Wochen zuvor anlässlich des Jubiläums getextet und einstudiert worden.

Beim Besuch des Fahrradmarktes konnten die Gäste ihre Fahrräder für den Frühling fit machen lassen. Gleichzeitig hatten die Kinder Spaß bei einem Geschicklichkeitsparcours oder auf dem nahe gelegenen Kinderflohmarkt, wo Spielsachen aus zweiter Hand verkauft oder erworben werden konnten.

Natürlich musste auch niemand hungrig oder durstig nachhause gehen, denn gleich an 12 verschiedenen Stationen gab es ein breites kulinarisches Angebot für die Besucherinnen und Besucher. Außerdem sorgten mehrere Gruppen für musikalische Unterhaltung.

Ein Highlight war die offizielle Übergabe des Kunstwerks "Wir alle hoffen ...". Dabei handelt es sich um eine 2 ½ m hohe Skulptur aus Stahlstäben. Als Symbol für die kulturelle Vielfalt soll sie fortan den hohen Stellenwert betonen, den Kunst und Kultur in Bregenz einnehmen.

Die Stadt hatte das Kunstwerk für den öffentlichen Raum im Quartier Mariahilf im Vorfeld des Jubiläums international aus-geschrieben. 16 Vorschläge wurden eingereicht. Eine Fachjury kürte schließlich den Entwurf der in Niederösterreich geborenen und in Vorarlberg aufgewachsenen Künstlerin Veronika Dirnhofer und des oberösterreichischen Architekten Josef Jakob zum Siegerprojekt.

Der Name der Installation bezieht sich auf ein Zitat von Ingeborg Bachmann, das die Schriftstellerin 1973 in einem ihrer letzten Interviews über ihr Gedicht "Böhmen liegt am Meer" äußerte. Das Kunstwerk über-zeugt durch seine Qualität und den Bezug zu Fortschritt, Zuwanderung und Strukturwandel im Stadtteil gleichermaßen.

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