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Winterpause

Mitte September wurde im Rahmen der Quartiersentwicklung Leutbühel mit der ersten Bauetappe zur Umgestaltung der Römerstraße und der Kirchstraße begonnen. Die Arbeiten befinden sich im Zeitplan. 

Zwischenzeitlich wurde nahezu die gesamte unterirdische Infrastruktur erneuert. Bis auf die bergseitigen Gebäude an der Römerstraße haben alle Häuser neue Strom-, Gas-, Wasser- und Telekomleitungen erhalten.

Jetzt steht aber die bereits angekündigte Winterpause unmittelbar bevor. Sie beginnt am Dienstag, 4. Dezember, und dauert vermutlich bis 21. Jänner. Der Grund dafür ist, dass nicht nur die Zugänge zu den Häusern, sondern auch jene zu den Geschäften in der Vorweihnachts­zeit und darüber hinaus ungestört möglich sein sollen. Während dieser Winterpause sind die Römerstraße und die Kirchstraße auch durch den motorisierten Individualverkehr wieder befahrbar. Zu diesem Zweck wird die Tragschicht eingebaut.

In der Kirchstraße wurden die geplante Fahrbahnverengung und die Anlage eines beidseitigen Gehsteigs bereits mittels Randsteinen umgesetzt. Allerdings weisen diese noch eine gewisse Überhöhe auf, weil der endgültige Deckbelag fehlt. Die Stadt bittet daher um Vorsicht. Letzt­endlich wird die Gehsteighöhe hier 8 cm betragen. In der Römerstraße sind es später sogar nur 3 cm.

Um den Überblick über die aktuelle Linienführung des ÖPNV zu wahren, bleibt die baustellen­bedingte Umleitung der Buslinie 12c aufrecht. Sie führt nach wie vor über den Ölrain direkt zur Haltestelle „Kolumbanstraße/LKH“. Die Linie 12d entfällt auch während der Winterpause bis zum endgültigen Abschluss der Bauarbeiten im kommenden Frühjahr. Und auch die Müllab­holung wird bis dahin weiter über die provisorisch eingerichteten Sammelstellen erfolgen.

In der zweiten Bauetappe, die wie erwähnt voraussichtlich am 21. Jänner beginnt und dann bis Anfang Mai 2019 abgeschlossen sein soll, erfolgen schließlich die gestalterischen Ausbau­ar­bei­ten in den beiden Straßenzügen. Es werden Bäume gesetzt, die „Möblierung“ des Stadtraums vorgenommen und die geplante Arkade seeseitig entlang der Römerstraße errichtet.

Zur Aufbringung der endgültigen Straßenoberfläche in der Kirchstraße sagt Bürgermeister Markus Linhart: „Der Quartiersentwicklung geht ein mehrjähriger Prozess voraus. Dies jetzt einfach umzudrehen, wäre unfair den vielen Menschen gegenüber, die sich eingebracht haben – von den engagierten Bürgerinnen und Bürgern bis hin zu den Fachkräften und Architekten. Am Schluss dieses Prozesses stand die Entscheidung der Stadtvertretung. Eine andere Vorgehensweise könnte ich nicht vertreten.“

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