Sichere und moderne Querung für Fußgänger:innen und Radfahrende
Die Landeshauptstadt Bregenz spricht sich in der Stadtvertretungssitzung am 26. Juni 2025 für die Auflassung der Eisenbahnkreuzung Vorklostergasse aus.
An deren Stelle soll eine moderne, sichere und barrierefreie Geh- und Radwegunterführung errichtet werden. Ziel der Maßnahme ist eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrssicherheit sowie eine Stärkung des Fuß- und Radverkehrs.
Die verkehrliche Situation an der Eisenbahnkreuzung wurde bereits mehrfach fachlich evaluiert. Eine aktuelle Verkehrszählung in den Spitzenstunden ergab eine annähernd gleichmäßige Nutzung durch rund 100 Fußgänger:innen, 100 Radfahrer:innen und 100 Kraftfahrzeuge.
Ein vorliegendes Vorprojekt der ÖBB zeigt deutlich, dass eine attraktive und sichere Lösung für den Fuß- und Radverkehr realisierbar ist. Für den motorisierten Individualverkehr kann hingegen kein gleichwertiger Ersatz geschaffen werden, was zur vollständigen Schließung der Kreuzung für Kraftfahrzeuge führt. Eine einspurige Durchfahrt für Einsatzfahrzeuge soll allerdings erhalten bleiben.
„Mit dieser Investition schaffen wir eine sichere und attraktive Infrastruktur für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen – ein wichtiger Schritt hin zu mehr Lebensqualität und nachhaltiger Mobilität in Bregenz. Die neue Unterführung wird besonders für den Schul- und Alltagsradverkehr ein echter Gewinn sein“, so Bürgermeister Michael Ritsch. Diese Maßnahme erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern fördert auch die aktive und umweltfreundliche Mobilität in der Landeshauptstadt erheblich.
„Die neue Geh- und Radwegunterführung bringt nicht nur mehr Sicherheit, sondern verbessert die sanfte Mobilität in Bregenz nachhaltig. Sie ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu einer lebenswerteren, moderneren und zukunftsorientierten Stadt“, ergänzt Mobilitätsstadtrat Robert Pockenauer.
Die nächsten Schritte werden nun sein, gemeinsam mit den ÖBB und dem Land Vorarlberg eine Planungsvereinbarung auszuarbeiten, die alle wesentlichen Aspekte des Projekts regelt. Die Maßnahme reiht sich in die laufenden Mobilitätsprojekte der Stadt ein, die auf eine lebenswertere, sichere und klimafreundlichere Stadt Bregenz abzielen.
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