Stadt Bregenz investiert kontinuierlich in ihre Schulstandorte
Die Landeshauptstadt Bregenz investiert laufend in die Modernisierung, Instandhaltung und Weiterentwicklung ihrer öffentlichen Pflichtschulen. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um zeitgemäße, sichere und funktionale Lernumgebungen für Schüler:innen und Lehrpersonen zu gewährleisten. Darüber hinaus schafft die Stadt mit einer vorausschauenden Schulraumplanung die Grundlage für zukünftige Investitionen und eine nachhaltige Entwicklung der Bildungsinfrastruktur.
Ein wesentlicher Teil der Investitionen entfällt auf die laufende Instandhaltung und Modernisierung der Schulgebäude. Allein seit 2020 wurden Investitionen von weit über zwei Millionen Euro für Sanierungen, technische Erneuerungen und Sicherheitsmaßnahmen beschlossen. Dazu zählen unter anderem die schrittweiße Umrüstung auf energieeffiziente Beleuchtungssysteme an der Schule Weidach, laufende Sanierungen des Flachdaches der Sporthalle Rieden, Maßnahmen an der Schließanlage an der Schule Rieden sowie verschiedene technische Überprüfungen und infrastrukturelle Verbesserungen an mehreren Volksschulen.
Die digitale Ausstattung der Schulen wurde in den vergangenen Jahren konsequent ausgebaut. In den letzten Jahren wurden sämtliche Bregenzer Volksschulen sukzessive mit flächendeckendem WLAN sowie interaktiven Smart-Displays ausgestattet und damit auf die Anforderungen eines zeitgemäßen digitalen Unterrichts vorbereitet. Für diese umfassende Digitalisierung stellte die Stadt rund 1,5 Millionen Euro bereit.
Auch an der Mittelschule Stadt wurde kontinuierlich investiert. In den vergangenen fünf Jahren wurden knapp 300.000 Euro für bauliche Maßnahmen aufgewendet, darunter beispielsweise die Erneuerung des Sportplatzbelags sowie laufende Instanthaltungen des Gebäudes und der Einrichtung für Schüler:innen und Lehrpersonen.
Neben den Gebäuden investiert die Stadt auch gezielt in die Sicherheit rund um die Schulstandorte. Im Rahmen eines mehrjährigen Programms zur Verkehrsberuhigung vor Schulen und Kindergärten wurden unter anderem Gehsteige verbreitert, Schutzwege neu gestaltet, Fahrbahnen eingeengt und angehoben sowie Verkehrsinseln errichtet. Dadurch konnten die Schulwege an zahlreichen Standorten sicherer gestaltet werden. Entsprechende Maßnahmen wurden bereits vor der Schule Schendlingen, der Schule Rieden, der Volksschule Stadt und der Volksschule Augasse umgesetzt. Mit der Quartiersentwicklung Weidach werden künftig auch das Umfeld der Schule Weidach verkehrsberuhigt und die Schulwegsicherheit weiter verbessert. Insgesamt investiert die Stadt im Rahmen des Programms „Verkehrsberuhigung vor Kindergärten und Schulen“ weit über eine Million Euro.
Zusätzlich dazu wurden die Betreuungsangebote in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut. An allen Volksschulstandorten stellt die Stadt eine durchgehende Mittags- und Ganztagesbetreuung bereit, die unabhängig von Anmeldezahlen verlässlich angeboten wird. Damit verbunden waren in den vergangenen Jahren auch entsprechende bauliche Anpassungen sowie infrastrukturelle Maßnahmen an den Schulstandorten.
Um diese auch weiterhin bedarfsgerecht und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln, arbeitet das Amt bereits seit 2025 an der „Schulraumstrategie Bregenz 2035“. Sie umfasst alle neun öffentlichen Pflichtschulstandorte der Stadt und bildet die Grundlage für eine langfristige Planung und gezielte Investitionen in die Bildungsinfrastruktur. Im Rahmen der Strategie werden die prognostizierte Entwicklung der Schülerzahlen, pädagogische Anforderungen sowie erforderliche Sanierungs-, Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahmen umfassend analysiert und in die weitere Planung einbezogen.
Bürgermeister Michael Ritsch: „Bildung ist das Fundament für die Zukunft unserer Kinder und damit auch für die Zukunft unserer Stadt. Deshalb investieren wir nicht nur laufend in moderne, sichere und gut ausgestattete Schulgebäude, sondern denken mit der Schulraumstrategie auch langfristig voraus. Unser Ziel ist es, allen Kindern und Jugendlichen in Bregenz die bestmöglichen Rahmenbedingungen für erfolgreiches Lernen zu bieten – heute und in den kommenden Jahren.“
zurück zur Übersicht