Stadtvertretung beschließt neues Spiel- und Freiraumkonzept für Bregenz
In der Sitzung der Bregenzer Stadtvertretung am Donnerstag, 19. März 2026, wurde das neue Spiel- und Freiraumkonzept beschlossen. Damit liegt erstmals ein integriertes, generationenübergreifendes und inklusives Steuerungsinstrument für die Weiterentwicklung der Spiel- und Freiräume vor.
Mit dem im Zeitraum Februar 2024 bis Jänner 2026 umfassend neu erarbeiteten und an aktuelle Planungsgrundlagen angepassten Konzept wurde ein zukunftsweisender Rahmen geschaffen, der Spielplätze, Sportflächen, Naturerlebnisräume und urbane Freiräume für alle Generationen – einschließlich Menschen mit Beeinträchtigungen – barrierefrei, inklusiv, gendersensibel und vernetzt gestaltet. Die Erarbeitung erfolgte mehrstufig und interdisziplinär durch abteilungsübergreifende Arbeitsgruppen. Grundlage bildeten eine umfassende Bestandsaufnahme, fachplanerische Analysen sowie eine breit angelegte Beteiligung mit rund 300 Personen – darunter Kinder, Jugendliche, Eltern, Senior:innen sowie Menschen mit Beeinträchtigungen. Ergänzend wurden Entwicklungsziele formuliert und ein konkreter Maßnahmenkatalog samt gesamtstädtischem Zielplan ausgearbeitet.
Das Spiel- und Freiraumkonzept definiert den strategischen Rahmen für die kommenden fünf bis zehn Jahre. Zentrale Schwerpunkte sind unter anderem die konsequente Umsetzung von Inklusion und Barrierefreiheit, die Weiterentwicklung bestehender Spielplätze zu generationenübergreifenden Begegnungsorten, die bessere Vernetzung aller Quartiere sowie eine klimaresiliente und naturnahe Gestaltung.
Das Konzept sieht eine schrittweise Umsetzung über einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren vor, begleitet durch eine:n Spiel- und Freiraumkoordinator:in sowie in enger Abstimmung mit dem Räumlichen Entwicklungskonzept (REP) der Stadt. Die Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen erfolgt schrittweise und vorbehaltlich der budgetären Bedeckung.
„Das Spiel- und Freiraumkonzept Bregenz schafft lebendige, inklusive und klimaresiliente Freiräume – für heute und für die Zukunft unserer Stadt. Es ist ein klares Signal für eine Stadt, die alle Generationen und unterschiedliche Bedürfnisse gleichermaßen im Blick hat und gezielt in Lebensqualität investiert,“ so Bürgermeister Michael Ritsch.
Stadträtin Eveline Miessgang ergänzt: „Grundlage des Spiel- und Freiraumkonzepts ist, dass wir die Bürger:innen von Bregenz aktiv einbezogen und nach ihren Bedürfnissen und Ideen gefragt haben. Ich sehe der Umsetzung der Empfehlungen mit großer Vorfreude entgegen. Besonders wichtig ist, dass zentrale Aspekte wie Klimaanpassung, Inklusion und Geschlechtergerechtigkeit von Anfang an berücksichtigt werden und zugleich Orte entstehen, die Begegnungen zwischen verschiedenen Generationen fördern.“
- Spiel- und Freiraumkonzept: Erläuterungsbericht (10 MB)
- Spiel- und Freiraumkonzept: Zielplan und Maßnahmen (10 MB)
- Spiel- und Freiraumkonzept: Dokumentation (16 MB)
- Spiel- und Freiraumkonzept: Karten (67 MB)