Weitere Urnengemeinschaftsgräber am Friedhof Mariahilf

Der Trend hin zur Feuerbestattung setzt sich auch in Bregenz weiter fort. Immer häufiger entscheiden sich Angehörige zudem für Urnengräber in Form von pflegeleichten Urnengemeinschaftsgräbern. Um diesem wiederholt geäußerten Wunsch der Bevölkerung Rechnung zu tragen, hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 25. November 2025 die Errichtung weiterer Urnengemeinschaftsgräber am Friedhof Mariahilf beschlossen.

Bereits im Jahr 2023 wurden zwei neue Urnengemeinschaftsgräber errichtet, die sich stilistisch an den bestehenden Gräbern orientieren. Bei unveränderter Beisetzungsfrequenz reichen die Kapazitäten voraussichtlich noch bis März bzw. Mai 2026. Aufgrund der weiterhin hohen Nachfrage hat der Stadtrat nun beschlossen, weitere Gräber für diesen Zweck aufzubereiten. Die Erneuerung erfolgt nach dem bisherigen Gestaltungskonzept.

Die Ausführung der Arbeiten einschließlich der Gravur der Namen auf den neuen Steinplatten übernimmt jener Steinmetzbetrieb, der im Rahmen der Ausschreibung den Zuschlag erhält. Für die Errichtung der neuen Urnengemeinschaftsgräber ist im Budget 2026 ein Betrag von 45.000 Euro vorgesehen. Mit der Erweiterung stellt die Stadt sicher, dass den Bürger:innen auch künftig würdige und pflegeleichte Möglichkeiten der Beisetzung am Friedhof Mariahilf zur Verfügung stehen.

„Viele Menschen empfinden die Pflege und Bepflanzung von Gräbern als aufwendig. Umso mehr schätzen sie Angebote der öffentlichen Hand, die pflegeleichte Alternativen ermöglichen. Aufgrund der hohen Nachfrage und der positiven Resonanz werden künftig weitere Urnengemeinschaftsgräber nach diesem Vorbild errichtet, um Bürger:innen auch langfristig diese Möglichkeit zu bieten“, so Bürgermeister Michael Ritsch.

Und Vizebürgermeister Roland Frühstück ergänzt: „Seit Jahren nehmen wir den Wunsch der Bregenzer:innen nach einem breiten Angebot an Bestattungsformen deutlich wahr. Vom Familiengrab über Einzel- und Urnengräber bis hin zu Urnengemeinschaftsgräbern möchten wir der Bevölkerung echte Wahlfreiheit bieten. Dazu gehört auch, neue Formen des Abschiednehmens mitzudenken – etwa naturnahe Varianten, an denen wir derzeit arbeiten.“

 

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