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Stadt dehnt Nachbarschaftshilfe aus

Um zu gewährleisten, dass in der aktuellen Situation jene Personen zuhause bleiben können, die einer Risikogruppe angehören, wurde von der Stadt Bregenz die Nachbarschaftshilfe in Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Bürgerinitiativen wie "Breagaz hebt zäm" oder jene von Bregenz Handball eingerichtet. Damit sollte jedoch nicht nur die Grundversorgung für Menschen im fortgeschrittenen Alter oder mit Vorerkrankungen sichergestellt werden, wenn im eigenen nahen Umfeld keine Versorgungskette zur Verfügung steht.

Das Angebot wurde nun von Einkäufen auf Apothekengänge sowie weitere Besorgungen und für den Alltag nötige Wege ausgedehnt. Die Nachbarschaftshilfe ist auch für jene kranke Personen da, die über kein familiäres Unterstützungssystem vor Ort verfügen und Personen, die sich in Quarantäne befinden und nicht auf familiäre Unterstützung zurückgreifen können.

Das Team der Nachbarschaftshilfe wurde professionell geschult und ist instruiert, alle vorgeschriebenen Sicherheits- und Hygiene-Vorgaben wie das Tragen von Handschuhen oder eines Mundschutzes sowie die Vermeidung von persönlichem Kontakt einzuhalten. Dies gilt es für alle Helferinnen und Helfer ganz besonders zu beachten.

Mit heutigem Stand verfügt die Stadt über ausreichend Ressourcen, um eingehende Anfragen durch geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abzudecken. Für den Fall, dass die Nachfrage künftig stark ansteigt, wurde die Unterstützung durch bereits gestartete Bürgerinitiativen abgeklärt und sichergestellt. In Abstimmung mit den beiden privaten Initiativen von Bregenz Handball und „Breagaz hebt zäm“ koordiniert die Stadt alle eingehenden Anfragen.

Die Nachbarschaftshilfe ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr telefonisch unter 0664 6141277 erreichbar. E-Mail: nachbarschaftshilfe(at)bregenz.at

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