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Ab- und Überlauf der ARA müssen neu gebaut werden

Die Bregenzerach ist nicht nur eine wichtige Lebensader, die Erholungswert und Lebensqualität bietet. Bei Hochwasser kann der Fluss auch ganz anders. Deshalb gibt es jetzt für den Unter­lauf zum Schutz der Anrainergemeinden ein auf lange Zeit angelegtes Gewässerentwicklungs­konzept. Dabei wird unter anderem das Ufer auf der Bregenzer Seite entsprechend umge­staltet, um hier die Dammstabilität zu erhöhen.

Das hat auch Auswirkungen auf die Abwasserreinigungsanlage (ARA), insbesondere auf deren Notüberlauf, der auf der Höhe der Straße Neu Amerika in die Bregenzerach mündet. Wie Bürger­meister DI Markus Linhart nach der Stadt­vertretungssitzung am 28. März 2019 mitteilte, sei es im Zuge des erwähnten Hochwasserschutzprojektes nötig, Ab- und Überlauf der ARA neu zu konzipieren und zu verlegen. Nach der Prüfung diverser Varianten soll die betreffende Leitung künftig von einem Hochwasserpump­werk, das bei der Kompostanlage neu errichtet wird, zu­nächst nach Osten verlaufen und dann entlang der Grundstücksgrenze der ARA in den See hinaus führen.

Die geschätzten Baukosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf 7,1 Millionen Euro. Der Anteil, der auf die ARA entfällt, beträgt 3 Millionen Euro. Den Rest teilen sich zu 80 % der Bund und zu 20 % die Mitgliedsgemeinden des Wasserverbandes Bregenzerach Unterlauf. Die Um­setzung soll zeitgleich mit den ersten Hochwasserschutzmaßnahmen am Achufer im Winter 2020/21 erfolgen.

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