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Bürgergespräch vor Ort: Quartiersentwicklung Mariahilf

Am Donnerstag, den 14. Juni 2018, fand um 18 Uhr im Park Mariahilf eine Bürgerinformation zur geplanten Quartiersentwicklung Mariahilf statt. Bürgermeister Dipl.-Ing. Markus Linhart, Vizebürgermeisterin Sandra Schoch, MA, Ressortverantwortliche Stadträtin Ingrid Hopfner, Mitglieder des Stadtrats und der Stadtvertretung, die Architektin Dipl.-Ing. Maria Anna Schneider-Moosbrugger, Bauamtsleiter Dr. Bernhard Fink und Dienststellenleiter für Stadtplanung und Mobilität Dipl.-Ing. Clemens Gössler sowie weitere Mitarbeiter/innen der Fachabteilungen standen vor Ort den Bürgerinnen und Bürgern für Fragen zur Verfügung.

Vor dem Hintergrund, das Quartier Mariahilf zu stärken, wurde vor rund zwei Jahren ein Bürgerbeteiligungsprozess gestartet, mit dem Ziel die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu erhöhen. Gemeinsam mit der Kirche Mariahilf arbeiteten interessierte Bürgerinnen und Bürger gemeinsam in Workshops an einem Anforderungsprofil, das nach der fachlichen Ausarbeitung durch Expertinnen und Experten nun vor der Ausführung steht.

Neu werden die Mariahilferstraße und die Heldendankstraße im mittleren Bereich zu Begegnungszonen umfunktioniert. Dadurch erhöht sich die Aufenthalts- und Verweilqualität im öffentlich Raum. Die Bewegung im Raum durch Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende wird klar forciert.

Herzstück für die bauliche Umsetzung im Quartier ist die Umgebung der Pfarrkirche Mariahilf. Es gilt den sensiblen Außenraum um die Kirche, erbaut nach Plänen von Clemens Holzmeister, den unterschiedlichen Anforderungen entsprechend neu zu interpretieren. Dazu wird die Kirche als Zentrum forciert. Umlaufend wird nun derselbe Gehbelag verlegt und die unterschiedliche gelagerten Außenräume ihren Anforderungen entsprechend ausformuliert.

Auf der östlichen Ecke des Kirchenvorplatzes zum Quartierpark soll ein Brunnen entstehen und die Anbindung zum Park hin räumlich gestärkt werden. Im südlichen Bereich zwischen Kirche und Kindergarten ist die Pflanzung eines Baumhains als Abgrenzung vorgehen. Der Innenraum soll zur Begegnung bewusst freigehalten werden. Auch rückseitig zur Kirche, in Richtung Heldendankstraße, entstehen links und rechts der Sakristei großzügige Baumhaine, in welche die Bushaltestelle integriert werden. Dazu schafft man entsprechende neue Sitzmöglichkeiten.

Die Umsetzung dieser Maßnahmen startet im Herbst 2018 und soll bis Frühjahr 2019, voraussichtlich im Mai, fertiggestellt sein.

Rückfragehinweis für die Redaktionen:

Dipl-Ing. Clemens Gössler, Telefon: +43 (0)5574 / 410-1370, E-Mail: clemens.goessler(at)bregenz.at

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