Inhalt

Bürgerliches Trauerspiel – Wann beginnt das Leben

Mit der Premiere „Bürgerliches Trauerspiel – Wann beginnt das Leben“ startet der Bregenzer Frühling am Mittwoch 2. September 2020 um 20 Uhr im Theater Kosmos. Martin Gruber präsentiert mit seinem aktionstheater ensemble eine subversive Tragikomödie, die sich mit der Hoffnung auseinandersetzt, dass bald nichts mehr so sein wird, wie es einmal war.

Was einst eine bürgerliche Tugend, wie Aufopferung des eigenen Interesses zum Wohle des Gemeinwesens, war, ist hier nur noch Fassade. An dieser wird im Rahmen eines theatralisch-musikalischen Ritts nur noch verzweifelt festgehalten. Der Grund, dass hier nichts mehr hält, ist nicht der Corona-Krise geschuldet. Die Pandemie spült nur soziale Ungleichheiten an die Oberfläche. Das „Bürgerliche Trauerspiel“ ist ein aberwitziger, anarchischer Abgesang auf ein Leben, wie es einmal war und gleichzeitig ein Plädoyer für das, was kommen soll.

Regisseur Martin Gruber und sein aktionstheater ensemble sind „kultig, schnell, kühn, politisch“ (Theater heute) und „seit Jahrzehnten ein verlässlicher Seismograph gesellschaftspolitischer Verschiebungen und Bruchstellen“ (Profil). „Ihre zugleich sehr unterschiedlichen und stilistisch verwandten Produktionen erweisen sich als extrem sinnlich, also entschieden theaterspezifisch“ (Nachtkritik.de). Denn „sie haben die Quadratur des Theaterkreises geschafft: hochaktuell, politisch und unglaublich komisch“ (Falter).

Eintrittskarten sind erhältlich bei Bregenz Tourismus & Stadtmarketing unter Telefon +43 (0)5574 4080 oder per E-Mail unter tourismus@bregenz.at.

Premiere: Mittwoch, 2. September 2020 um 20:00 Uhr
Weitere Vorstellungen:
Donnerstag, 3. September um 20 Uhr
Freitag, 4. September um 18 Uhr und um 21 Uhr
Samstag, 5. September um 18 Uhr und um 21 Uhr

Ort: Theater Kosmos, Mariahilfstraße 29, Bregenz

Kartenumtausch und Kartenvorverkauf: Bregenz Tourismus und Stadtmarketing
T +43 (0)5574 4080
E tourismus@bregenz.at

Regie: Martin Gruber
Text: Martin Gruber, aktionstheater ensemble und Wolfgang Mörth,
Dramaturgie: Martin Ojster, Andreas Erdmann
Musik: Kristian Musser, Nadine Abado, Alexander Yannilos
Bühne, Kostüme: Valerie Lutz
Regieassistenz: Tanja Regele, Hacer Göcen
Mit: Michaela Bilgeri, Horst Heiß, Thomas Kolle, Benjamin Vanjek, Nadine Abado, Kristian Musser und Alexander Yannilos.

Medien

zurück zur Übersicht