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Mehr Abstellplätze für Einspurige

Im Interesse einer verbesserten Verknüpfung des Rad- und Bahnverkehrs baut die Stadt die bereits bestehende Bike-&-Ride-Anlage beim Bahnhof Riedenburg aus. Der Beschluss dazu wurde im Stadtrat am 18. Mai gefasst. Dies teilte Bürgermeister Michael Ritsch nach der Sitzung mit.

Derzeit betreibt die Stadt am beschriebenen Standort 16 versperrbare Fahrradboxen. In Zusammenarbeit mit den ÖBB und dem Land ist mittelfristig an eine deutliche Ausweitung des Angebotes gedacht. Durch einen entsprechenden Umbau, bei dem auch die bestehenden Dachkonstruktionen angehoben werden, sollen bis in zwei Jahren in der Schendlingerstraße und in der Ammianusstraße insgesamt 65 Boxen, 200 offene Fahrradabstellplätze, aber auch 30 überdachte Stellplätze für einspurige Kraftfahrzeuge entstehen. Ein Teil der neuen Boxen sind für E-Bikes geeignet, deren Akkus dort auch aufgeladen werden können.

Für den Gesamtausbau werden Errichtungskosten in Höhe von rund 700.000 Euro netto veranschlagt, der größere Teil davon für die Aufstockung in der Ammianusstraße. Nach einer bestehenden Regelung wird der Aufwand im Verhältnis 50:25:25 zwischen ÖBB, Land und Stadt gesplittet. Der Anteil der Stadt beträgt somit 175.000 Euro netto.

„Mit diesem Projektbeschluss zeigt Bregenz einmal mehr, wie wichtig ihm praxisorientierte und nachhaltige Mobilitätspolitik ist. Umso mehr freut es mich, dass wir mit der Bike-&-Ride-Anlage beim Bahnhof Riedenburg zusätzliche Fahrradabstellplätze errichten können“, so Robert Pockenauer, Stadtrat für Bau, Stadtentwicklung und Mobilität.

Vom Stadtrat beschlossen wurde auch die Errichtung von zehn Stellplätzen für Mopeds und Motorräder auf dem Gelände des Parkplatzes West. Damit soll – insbesondere in den Sommermonaten – mehr Ordnung in das dortige Parkregime gebracht werden, zumal viele Mopeds und Motorräder auf Flächen abgestellt werden, die für Fahrräder gedacht sind.

 

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