Inhalt

MINT-Gütesiegel übergeben: Bregenzer Schulen für innovatives Lernen ausgezeichnet

Der rasante technologische Fortschritt stellt auch auf dem Arbeitsmarkt neue Anforderungen an die Menschen. Mit Unterstützung diverser Partnerinnen und Partnern wurde daher vor rund fünf Jahren auf Bundesebene im schulischen Bereich begonnen, die Kompetenzen der Jugend in den Disziplinen Mathematik, Informa¬tik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) zu stärken und so ihre beruflichen Chancen in einer modernen Gesellschaft zu erhöhen. Für eingereichte MINT-Projekte gibt es wiederkehrende Zertifizierungen und Gütesiegel.

Diese Strategie, die technische Neugier von Kindern in den elementarpädagogischen Einrichtungen und Pflichtschulen zu fördern, wird nicht nur vom Land Vorarlberg voll mitgetragen. Sie geht auch mit den Zielen des Projekts „Bildung in Bregenz“ einher. Deshalb hat sich die Landeshauptstadt dafür entschieden, die Koordination für die Regionen Bregenz und Leiblachtal zu übernehmen und gemein­sam mit der HTL Bregenz, der Volks- und der Mittelschule Rieden eine eigene Projektschiene aufzubauen sowie deren Inhalte beim MINT-Förderwettbewerb im Land einzureichen.

Nach dem Motto „Alles ist KunstSTOFF“ werden an den Schulen unterschiedliche Workshops angeboten. Da geht es zum Beispiel an der Schule Rieden um die Kooperation mit dem Landes­theater und dem Festspielhaus und um Dinge wie den Bühnenbau und die Bühnentechnik. Ebenso kommt das Thema Produktdesign zur Sprache. Weitere Arbeitsfelder sind KunstSTOFF-Events wie etwa die Kübelregatta. Die Kinder lernen auch einiges über Kunststoffe für das Smart Phone, den Flug ins Weltall oder wie man einen Roboter programmiert. Selbst komplizierter Maschinenbau wird anhand einer Seifenkiste leicht verständlich erklärt.

Diese Gesamtkonzeption wurde jetzt bei einem Förderwettbewerb sehr erfolgreich eingereicht. Am Montag, 10. Mai 2021, fand vor der HTL in Bregenz die Übergabe der Siegerprojekturkunde statt.

Dass man mit der Motivation für technische Berufe schon bei den Kleinsten beginnen kann, wird ebenfalls in der Landeshauptstadt deutlich. Hier wird etwa der Kindergarten an der Ach als beispiel­gebende Piloteinrichtung für MINT-Kindergärten in Vorarlberg ausgewiesen.

Medien

zurück zur Übersicht