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Personelle Neubesetzung wird ausgeschrieben

Für viel Spekulation sorgte in den vergangenen Tagen die geplante Strukturreform in der Landeshauptstadt Bregenz. Wie Bürgermeister Michael Ritsch mitteilte, hätte es bis vor Kurzem im Stadtrat noch eine klare Mehrheit für den Plan gegeben, Ing. Reinhold Einwallner mit dieser verantwortungsvollen Funktion zu betrauen. Diese Mehrheit ist nun offenbar unter dem Druck einer parteipolitischen Kampagne zusammengebrochen.

„Für Reinhold Einwallner sprechen genügend sachliche Argumente. Er ist akademisch geprüfter Organisations- und Personalentwickler sowie Unternehmer und könnte mit seinem umfassenden Wissen und seiner österreichweiten Erfahrung zur künftigen Neuorganisation des Amtes im Sinne von noch mehr Bürger­freund­lichkeit einen enormen Beitrag leisten. Aber offensichtlich ist diese Personalie in der Zwischenzeit zu einem politischen Spiel zwischen den anderen Fraktionen geworden. Ich bedaure es sehr, dass gewisse Personen in der Bregenzer Stadtpolitik offenbar wenig Interesse an meinem neu eingeschlagenen Weg des Miteinanders haben. Ungeachtet dessen werde ich auch in Zukunft im Sinne des Spiels der freien Kräfte die Politik für Bregenz parteiübergreifend gestalten“, findet der Bürgermeister klare Worte.

Obwohl ihm derartige Personalentscheidungen als Bürgermeister rechtlich zustünden, nehme er dieses leider noch immer parteipolitische Spiel zum Anlass, einen neuen Weg zu gehen, meinte der Bürgermeister abschließend. Das heißt: Die personelle Neubesetzung auf der obersten Verwaltungsebene der Stadt wird mit Hilfe eines Personalberatungsbüros aus­geschrieben.

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