MINT auf der Bühne: „Romeo und Julia – Die Zeit ist aus den Fugen“
Im Rahmen des MINT-Projektes „Act &Tech @ Rieden“ lädt die Landeshauptstadt Bregenz gemeinsam mit der Mittelschule Rieden und den Bregenzer Festspielen zu einem besonderen Theatererlebnis ein: Am 25. Juni 2026 feiert das Bühnenstück „Romeo und Julia – Die Zeit ist aus den Fugen“ Premiere.
Das Kooperationsprojekt wird bereits zum vierten Mal realisiert und verfolgt das Ziel, insbesondere bei jungen Menschen Begeisterung für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu wecken. Jungen wie Mädchen sollen durch kreative Formate in ihrer Selbstwirksamkeit gestärkt und in ihrer individuellen Entwicklung gefördert werden.
Ein innovativer Zugang gelingt dabei durch das Projekt „Act &Tech @ Rieden“, das Sprache, Technik, Kunst und soziale Kompetenzen miteinander verbindet. Auch in diesem Schuljahr arbeiten Schüler:innen der Mittelschule Rieden in zahlreichen Workshops im Festspielhaus Bregenz an ihrer eigenen Inszenierung – vom Drehbuch über Choreografie, Bühnenbild, Licht- und Tontechnik bis hin zur eigentlichen Aufführung.
Bürgermeister Michael Ritsch betont: „Dieses Projekt zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie kreative und interdisziplinäre Zugänge junge Menschen für die MINT-Fächer begeistern können. Wenn Technik, Kunst und gesellschaftliche Fragestellungen miteinander verschmelzen, entsteht nicht nur ein beeindruckendes Bühnenstück – sondern auch ein starkes Signal für Bildung, Chancengerechtigkeit und kulturelle Teilhabe in Bregenz. Mein besonderer Dank gilt den engagierten Schüler:innen, Lehrer:innen und der Direktion der Mittelschule Rieden sowie unseren Partner:innen der Bregenzer Festspiele für ihr großartiges Engagement.“
Zwischen Zeitreisen, KI und gesellschaftlichen Fragen
Wir schreiben das Jahr 2026: Die Zeit ist aus den Fugen geraten. Politische, soziale und moralische Unsicherheiten prägen den Alltag, Orientierungslosigkeit und Instabilität bestimmen das gesellschaftliche Leben. Zwei ehemalige Schüler der Mittelschule Rieden stellen sich der Frage, wie eine bessere Zukunft aussehen könnte – und ob die Erwachsenenwelt tatsächlich das erstrebenswerte Ziel ist, auf das sie hingearbeitet haben. Auf der Suche nach Antworten wenden sie sich an ihre digitalen Begleiter ChatGPT und Gemini, die eine ungewöhnliche Lösung vorschlagen: eine Zeitmaschine. Um deren Funktionstüchtigkeit zu testen, reisen Jugendliche anhand der Tragödie „Romeo und Julia“ durch verschiede Zeitepochen des vergangenen Jahrhunderts – auf der Suche nach jener „guten alten Zeit“, von der Eltern und Großeltern erzählen. Doch schnell wird klar: Keine Epoche ist frei von Konflikten, Ungerechtigkeiten oder Tragödien. Immer wieder wiederholen sich gesellschaftliche Muster und persönliche Schicksale. Die Jugendlichen erkennen, dass Veränderung oft nicht durch große Umbrüche entsteht, sondern durch kleine Entscheidungen, neue Perspektiven und mutiges Handeln. So wird aus der Zeitreise eine ebenso humorvolle wie nachdenkliche Auseinandersetzung mit Verantwortung, Zukunft und gesellschaftlichem Zusammenhalt – ganz im typischen „Riedenstyle“
Stadträtin Eveline Miessgang, zuständig für Familie, Bildung und Schule, sagt: „Dieses Projekt zeigt, wie vielfältig Lernen sein kann. Wenn Jugendliche Theater, Technik und Zukunftsfragen miteinander verbinden, entstehen nicht nur beeindruckende Bühnenstücke, sondern auch wichtige Erfahrungen für ihren weiteren Lebensweg. ‚Act &Tech @ Rieden‘ stärkt Kreativität, Teamgeist und die Freude am Entdecken – genau jene Kompetenzen, die unsere Kinder für die Zukunft brauchen.“
Das erarbeitete Theaterstück wird am 25. Juni 2026 um 19 Uhr im Seestudio des Bregenzer Festspielhauses aufgeführt. Karten für die Vorstellung sind kostenlos unter +43 5574 407 6 oder ticket(at)bregenzerfestspiele.com erhältlich. Die Medienvertreter:innen sind herzlich zur Premiere eingeladen.
Die Akkreditierung zur medialen Begleitung ist unter +43 5574 407 228 oder presse(at)bregenzerfestspiele.commöglich.
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