Bregenz investiert in sichere Radinfrastruktur: Radwegbrücke Bregenz–Wolfurt wird saniert

Die Bregenzer Stadtvertretung hat in ihrer Sitzung am Montag, 29. Juni 2026, den Projektbeschluss für die Sanierung der Radwegbrücke unter der A14 Rheintalautobahn gefasst. Die Brücke verbindet Bregenz-Weidach mit der Marktgemeinde Wolfurt und ist eine wichtige Verbindung im regionalen Radwegenetz.

Die Marktgemeinde Wolfurt plant die Sanierung der bestehenden Radwegbrücke unter der A14 Rheintalautobahn, welche Bregenz–Weidach mit Wolfurt verbindet. Die Brücke ist ein wesentlicher Bestandteil der Landesradroute „Alltag" und weist aufgrund ihrer Verbindungsfunktion und ihrer Lage eine sehr hohe Frequenz durch Radfahrende auf. Im Zuge einer gemeinsamen Begutachtung durch Vertreter:innen der ASFINAG, der Marktgemeinde Wolfurt sowie der Abteilung Straßenbau des Landes Vorarlberg wurden erhebliche Korrosionsschäden an der Stahltragkonstruktion festgestellt. Um die Verkehrssicherheit langfristig zu gewährleisten und die Lebensdauer des Bauwerks zu sichern, ist eine umfassende Sanierung erforderlich.

Das Sanierungskonzept sieht neben der Erneuerung des Korrosionsschutzes der Stahlkonstruktion auch weitere Verbesserungen vor: So wird die Zu- und Abfahrt auf Bregenzer Seite verbreitert, wodurch die bisher enge 90-Grad-Kurve entschärft wird. Zusätzlich wird durch die Versetzung des Geländerabschlusses nach außen die Fahrbahn optisch aufgeweitet.

Die Gesamtkosten der Sanierung belaufen sich laut Grobkostenschätzung des Planungsbüros Dr. Brugger & Partner ZT GmbH auf rund 918.000 Euro brutto. Vorbehaltlich einer Förderzusage des Landes Vorarlberg ist folgende Kostenaufteilung vorgesehen:

  • Land Vorarlberg (Förderung): rund 459.000 Euro brutto (50%)
  • Landeshauptstadt Bregenz: rund 229.500 Euro brutto (25%)
  • Marktgemeinde Wolfurt: rund 229.500 Euro brutto (25%)

„Diese Brücke ist eine wichtige Verbindung für den Alltagsradverkehr zwischen Bregenz und Wolfurt. Mit der Sanierung sorgen wir dafür, dass sie auch künftig sicher und zuverlässig genutzt werden kann. Gleichzeitig investieren wir nachhaltig in eine moderne und attraktive Radinfrastruktur“, betont Bürgermeister Michael Ritsch.

„Gerade bei stark frequentierten Radverbindungen müssen Sicherheit und Komfort oberste Priorität haben. Mit den geplanten Maßnahmen beseitigen wir bestehende Engstellen und schaffen unter Instandhaltung der Konstruktion, umweltfreundlich eine deutlich bessere und sicherere Wegeführung für alle Radfahrenden“, ergänzt Mobilitätsstadtrat Hubert Kinz.

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