Lern- und Entwicklungsraum Achsiedlung wird fortgeführt

Der Bregenzer Stadtrat hat in seiner Sitzung am 30. Juni 2026 die Fortführung des Lern- und Entwicklungsraums Achsiedlung beschlossen. Auch im kommenden Schuljahr wird das bewährte Angebot vom Vorarlberger Kinderdorf gGmbH durchgeführt.

Den Lern- und Entwicklungsraum Achsiedlung gibt es seit dem Schuljahr 2022/2023. Seither wird das Angebot von der Vorarlberger Kinderdorf gGmbH erfolgreich umgesetzt. Zuvor wurde an diesem Standort bereits ein Lerntreff mit Ehrenamtlichen organisiert.

Der kostenlose Lern- und Entwicklungsraum Achsiedlung richtet sich an Kinder aus der Achsiedlung, die die Volksschule Schendlingen besuchen. Am Angebot können maximal 20 Kinder teilnehmen. Die Betreuung findet an drei Nachmittagen pro Woche in zwei Gruppen statt und umfasst jeweils eineinhalb Stunden.

Neben gezielter Lernförderung stehen kreative Angebote sowie eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung im Mittelpunkt. Eine Anmeldung ist für das gesamte Schuljahr verbindlich. Das Angebot begleitet nicht nur die Kinder, sondern bezieht auch deren Familien aktiv mit ein und unterstützt sie im schulischen Alltag und Erziehungsfragen.

Die jährlich durchgeführte Evaluation bestätigt den nachhaltigen Erfolg des Projekts. Die teilnehmenden Kinder erzielen nicht nur schulische Fortschritte, sondern entwickeln sich auch in ihrer Lernmotivation sowie in ihrem sozialen Verhalten positiv weiter.

„Mit der Fortführung des Lern- und Entwicklungsraums setzt die Stadt ein wichtiges Zeichen für Chancengerechtigkeit und Bildungsförderung. Das niederschwellige Angebot leistet einen wertvollen Beitrag dazu, Kinder in ihrer persönlichen und schulischen Entwicklung zu stärken und Familien nachhaltig zu unterstützen“, so Bürgermeister Michael Ritsch

Stadträtin Annette Fritsch ergänzt: „Der Lern- und Entwicklungsraum Achsiedlung bietet Kindern die Chance, sich schulisch und persönlich weiterzuentwickeln. Die positiven Ergebnisse zeigen, wie wertvoll dieses Angebot für die Kinder und ihre Familien ist. Deshalb freuen wir uns, dieses erfolgreiche Projekt auch im kommenden Schuljahr fortführen zu können.“

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