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Einbau von Hochwasserpumpen am Bregenzer Seeufer

Während der Wasserstand der Bregenzerach derzeit ungefährlich ist, befördert der Rhein rund 1.200 m3 Wasser pro Sekunde in den Bodensee. Dessen Pegel wird daher auch in der Landeshauptstadt Bregenz seit Tagen genau beobachtet.

Dort ist man zwar angesichts der anhaltenden Regenfälle und des vielen Schmelzwassers aus dem Gebirge von der Entwicklung nicht überrascht, installiert aber vorsorglich jetzt schon am Seeufer die für solche Fälle vorgesehenen mobilen Flügelpumpen. Diese Rezirkulationspumpen in den Seeanlagen und beim Bilgeribach entwässern im Bedarfsfall die Innenstadt und das gesamte Quartier Vorkloster. Grund zur Besorgnis gibt es jedoch beim gegenwärtigen Stand der Dinge nicht.

Nach dem Bodensee-Hochwasser 1999 hat die Stadt als Vorsorge für wiederkehrende Ereignisse dieser Art ein Schutzkonzept mit Dammbauten sowie mobilen Schutzwällen und Pumpwerken entwickelt. Letztere bieten einen Schutz bis zu einem Seepegel von 398,2 m. Das entspricht einem sogenannten "100-jährigen Hochwasserereignis". Bei voller Leistung können die Rezirkulationspumpen mehr als 10 m3 Wasser pro Sekunde aus der Stadt zurück in den See befördern.

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