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Förderung von Kindern mit Sprachdefiziten

Der Erwerb der deutschen Sprache gehört für Kinder mit Migrations- und Fluchthintergrund zu den wichtigsten Integrationsmaßnahmen. Aus diesem Grund hat die Stadt schon in den vergangenen beiden Jahren sommerliche Sprachförderwochen unterstützt. Wie Bürgermeister DI Markus Linhart nach der Stadtratssitzung am 26. März 2019 mitteilte, sollen betroffene Mäd­chen und Jungen auch heuer wieder von einem speziellen Deutschkurs profitieren.

Das heißt: In den letzten drei Ferienwochen sind wieder für sechs Gruppen mit zehn bis 12 Kindern vormittags von Montag bis Freitag insgesamt 55 ½ Unterrichtseinheiten vorgesehen, um eine bestmögliche sprachliche Entwicklung der Teilnehmenden zu fördern. Das pädagogische Konzept, für das die Volkshochschule verantwortlich zeichnet, sieht auch spielerisches und kreatives Lernen vor. Eltern beteiligen sich daran in Form eines Unkostenbeitrages in Höhe von 15 Euro.

Die Stadt stellt für das Projekt auch in diesem Jahr wieder einen finanziellen Rahmen von 15.700 Euro zur Verfügung, kann aber auf zweckgebundene Spenden von Privaten zurück­greifen, durch die die Sprachförderwochen zur Gänze budgetär gedeckt sind.

2018 besuchten 77 Bregenzer Volksschulkinder mit nicht-deutscher Muttersprache den Kurs und starteten so im Herbst nachweislich mit besseren Voraussetzungen ins Schuljahr. Im wahrsten Wortsinn "Schule gemacht" hat das Erfolgsprojekt auch andernorts. So wurden im Vorjahr zum Beispiel auch in Lustenau und im Bregenzerwald Sprachförderwochen angeboten.

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