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Kanalsanierung: Nächster Abschnitt betrifft Vorkloster/Weidach und kostet gut eine Million Euro

Seit dem Jahr 2013 gibt es für die Bregenzer Ortskanalisation ein Sanierungskonzept, das auf einer baulichen und hydraulischen Bewertung sämtlicher Anlagen beruht und bis 2026 schritt­weise umge­setzt werden soll. Auf dieser Grundlage wurden bis dato bereits einige Teilbereiche erneuert. Das nächste Instandsetzungsprojekt – es betrifft die Kanäle im Vorkloster/Weidach – wurde jetzt in der Stadt­vertretung am 28. März 2019 beschlossen.

Wie Bürgermeister DI Markus Linhart betonte, stammen die Mischwasserkanäle im Weidach aus der Zeit von 1965 bis 1980, sind also zum Teil bereits über 50 Jahre alt. Sie weisen bau­liche Mängel und Dichtungsprobleme auf, die mit Hilfe von 2-Komponenten-Epoxidharzen beseitigt werden, ohne dass dafür Grabungsarbeiten nötig sind. Von insgesamt 4.600 Lauf­metern an Kanälen sind knapp 70 % (3.150 Laufmeter) betroffen. In dem Gebiet befinden sich auch 156 Schacht­bauwerke, von denen 57 % (89 Schächte) instand gesetzt werden müssen.

Das Gesamtprojekt ist in zwei Zeitabschnitte aufgeteilt. Die erste Sanierungsphase startet im Herbst diesen Jahres, die zweite dann im Frühjahr 2020. Alles in allem investiert die Stadt dafür 1.035.000 Euro. Das Land fördert die Maßnahmen, in dem es 20 % der Kosten übernimmt.